Er habe glic zu nennen, ver habe er einn Mes abgerufe zantorius ſein nd wieder lei eſprochen. U auch Jancobil
t geweſenz
f ngewaſti genacht Din
d frich buo
ch über die ſwie iber⸗ ten gan ibe lugt ud i m Schliß v nswuthn legentlih h det worden zec, innd — das ſil ſolhe n chte tinen.
in en, ud
o beil“
zers che
—
Der Goldschmied Jancovius. 433
Jancovius erheblich motivirt. Wenn man ſich erinnert, daß dieſelbe in letzter Zeit öfters von Ohnmachten be⸗ fallen wurde, ſo hatte Jancovius gewiß richtig über⸗ legt, daß man den durch jene Brutalität bewirkten Tod ſeiner Frau leicht auf einen ſtarken Blutſturz aus dem Unterleibe ſchieben und das Verbrechen ſomit unentdeckt bleiben möchte. Im Publicum curſirte freilich auch eine andere Verſion zur Erklärung gerade dieſer Greuelthat. Man glaubte, Jancovius habe ſeine Frau aus Rache für die verweigerte eheliche Gemeinſchaft in dieſer Weiſe getödtet, und obwol dieſe Anſicht, namentlich auch mit Rückſicht auf die Form des eingetriebenen Holzes, man⸗ ches Wahrſcheinliche für ſich hat, ſcheint doch die erſte Erklärung einfacher und bei dem Beſtreben eines jeden Verbrechers, nicht entdeckt zu werden, natürlicher. Ueber das Auffinden des Schmucks ſagt der Käm⸗ merei⸗Arbeiter Franz, daß er denſelben am 8. Januar im Durchgange zwiſchen Promenade und Herrengaſſe
unter Torfſchutt gefunden. Der Bauaufſeher Noack be⸗
kundet, daß ungefähr 8 Tage vor dem Funde der von Franz bezeichnete Platz gereinigt ſei, und daß der Schmuck
und— ſeines Umgangs— auf die Leinwand geworfen. Hätte der Gendarm nur den Ton, das Muskelſpiel, wie Jancovius das er⸗ zählt, abconterfeien können, würde, wenn auch nicht jeder gewiſſen⸗ hafte Juriſt, doch mancher moraliſche Geſchworene viel daraus ge⸗ lernt haben. Jancovius hatte zwei Jahr in Rom gelebt; iſt dieſe ſeine Mittheilung über das Sittenleben dort(ein Medium, wie man dem Mangel der Eheſcheidung abhilft) etwas bisher unbe⸗ kannt Gebliebenes? Für den verdienſtvollen Verein gegen Thier⸗ quälerei in München iſt es freilich kein neuer, aber ein charak⸗ teriſtiſcher ſprechender Beleg für einen Satz, zu dem ſeine Schrif⸗ ten ſo oft lebhaft anſprechen und warnen. Die Red. XXIV. 19


