Der Goldschmied Jancovius. 431
ittmanns auf In gleicher Weiſe geben die übrigen Zeugen die ehlichte Jun Zeit an, ſoweit ſie ſich überhaupt noch derſelben ent⸗ „„weil di⸗ ſinnen können. Von ihnen iſt Niemand das Benehmen des Angeklagten aufgefallen; nur der Referendar Göhde en Perſonen meint, daß er anfänglich nachdenkend und in ſich ge⸗ n Abend de kehrt geweſen und erſt bei einem Geſpräche über den ſind De Mechanismus eines Fußgeſtells lebhaft geworden ſei. ius zwein Der Schneidermeiſter Schmolling meint, daß ſich ihm Ande Jancovius, als er von Dittmann abgerufen worden, 7und s haſtig entfernt habe; dagegen ſagt der Secretär Pietſch, Por 7 llh daß Jancovius, den er mit einem fremden Mann gerade chl der Giß vor der Galle'ſchen Thür getroffen habe, von dieſem zur
Eile angetrieben ſei. zu huſ Das Zeugniß des Büreau⸗Aſſiſtenten Noack, des ei Gul Protokollführers bei der Obduction der Leiche, iſt na⸗ eſchlt h mentlich in Betreff des Dittmann von Wichtigkeit. K ue Dieſer habe ihn, bekundet der Zeuge, als er zufällig ihn— auf den Hof getreten, gefragt, ob etwas im Leibe der ut gl Ermordeten gefunden wäre?— Jancovius habe zwar
c mn w noch nicht am Abend der That, wol aber gleich am unn folgenden Tage den Dittmann des Verbrechens ver⸗ * vächtigt. cht auge Die Gendarmen Halliger und Döring haben am albe Sün folgenden Montag die Hausſuchung im Jancovius'ſchen r Hauſe vorgenommen. Jancovius ſei, ſagt erſterer, we⸗ 6,„ gen ſeines Erſcheinens anfänglich ſo erſchrocken, daß er en nach ganz blaue Lippen bekommen, dann, mit dem Zwecke henlhhri⸗ ſeines Erſcheinens bekannt gemacht, habe er ſich wieder
gefaßt. Er habe vorgeſchützt, daß er von dem Tode Uhr inb ſeiner Frau ſo ergriffen geweſen, doch habe man ihm auf vitl keine Spur von innerer Rührung angemerkt. Dann, vius ingun als Döring hinzugekommen, habe Jancovius geſagt, daß z6ſh er ſich ſeine Wäſche mit dem Tragen der Leiche blutig
uidn ſin


