Der Goldschmied Jancovius. 427
um zu fiſſn Die Frau des Dittmann ſpricht zunächſt von dem öruft:„u kümmerlichen Leben, das ſie mit ihrem Manne, nament⸗ giftn. V lich in der letzten Zeit geführt hat. Den Hergang der einen Sicht Sache ſtellt ſie wie die Vorzeugin dar. Als ſie ſich auf Tuppe ver der Treppe niedergekauert, ſei ihr Mann mit einem ht nach dn Lichte aus der Küche in die kleine Stube gegangen, wo⸗ habe ſie nich rauf ſie laut geſchrien und gerufen habe. Nun ſei die eftigſe nuh Hausthür gegangen und ihr Mann heraufgekommen. e Hauthi Auch ſie hat die Blutflecke in ſeinem Geſicht bemerkt.
tei Blutfict Am Begräbnißtage habe Jancovius ihren Kindern Ku⸗ ntergeſchict chen gegeben, und am Tage des erſten Verhörs ihres daß die In Mannes ſie ſelbſt getröſtet und ihr geſagt, für ſie ſolle
lutſtect ve geſorgt werden, gleichzeitig aber auch ihren Mann be⸗ es griß ſtimmt als den Mörder bezeichnet. In Betreff des
be e m Scheit Holzes, welches Dittmann an dem fraglichen Abend Jancoviu geholt haben wollte, läßt ſie ſich, wie oben erzählt au ihn n iſt, aus.
Dieſe Zeugin erweckt die Theilnahme der Anweſen⸗
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— den. Sie hat offenbar nicht Alles geſagt, was ihr von — zw der Sache bekannt iſt, und man merkt ihr den innern — ſch Kampf an, daß ſie nicht noch mehr Nachtheiliges gegen ih⸗ 5„ ren Mann ausſage. Dieſen läßt das Erſcheinen ſeiner — ſu Frau vor den Gerichtsſchranken gänzlich kalt.
— Der Stiefſohn des Dittmann bekundet, wie ihn die⸗ oyf geh ſer am Tage der Mordthat inſtruirt habe, er möchte nnh nur ſagen, ſein Vater habe an jenem Abend ein von min ihm, dem Zeugen, gefundenes Holz geholt. Er habe aber ines*. gar kein Holz gefunden.
er als* Bei dem Erſcheinen der folgenden Zeugin, Malwine emerkt Jancovius, zeigt ſich eine allgemeine Spannung im d ſh Saale. Man weiß, ſie iſt der einzige Troſt ihrer un⸗ ncovius glücklichen Mutter geweſen, die ſie, kaum 17 Jahr alt,
dſin ſ auf ſo entſetzliche Art verlieren mußte. Das junge


