X Vorwort.
ſten Nähe des Attentats ſchliefen, in der fürchter⸗ lichen Stunde nicht erwachten, wenigſtens doch ſtumm blieben, alles das fand ſeine Erklärung in einem neuen Myſterium, welches erſt den Zuſam⸗ menhang der ganzen Geſchichte gelöſt haben würde, was mitzutheilen uns aber ohne Anderes nicht geſtattet iſt. Des Unerhörten iſt in dem Roman genug, aber das Unerhörteſte iſt leider auch pſy⸗ chologiſch nicht unwahr im weiblichen Charakter, daß nämlich jene Holländerin ſich in den Helden deſſel⸗ ben verliebt und ihn geheirathet habe, nur aus Bewunderung und Grille für ſein— Glück der Verwegenheit.
Den vollen Schlüſſel— mit der vollen Be⸗ rechtigung, ja mit dem Wunſche, es drucken zu laſſen, denn es wäre mehr als Intereſſe, es ſei auch Pflicht zur Ehrenherſtellung der ehemaligen Marie Morel— wir ſollten ihn von Minutoli nach unſerer Rückkehr aus Italien erhalten. Es ſollte anders werden. Der Schlüſſel zu jenem wun⸗ derbarſten aller Criminalfälle blieb demnach für uns, wenigſtens einſtweilen, verloren, und wir leg⸗ ten nur jene wenigen Züge wie ein vertrau⸗ tes Legat des Todten nieder, es dann dem Zufall überlaſſend, ob Andere, die den Schlüſſel beſitzen, ſich zur Löſung berufen halten. Da Minutoli's eignes Ende, wie geſagt, durch lange Zeit räth⸗ ſelhaft blieb, halten wir uns doppelt berechtigt,
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