Seidenfaden. 427
te on ihn ſiognomie des Sergeanten nicht gefallen oder die Miene durch vorſch und Haltung nicht, die er gerade gegen ihn angenommen. Gtgen uu Null ſchwieg nicht, als er unter den Seinen war; Kelnet n unter den Seeratten lief es um, daß die Landratten ei⸗ aber ſpirit nen Sergeanten hätten, der ein Dieb, Straßen⸗ und nahm erſt Raubmörder geweſen. Bald war das Gerücht durch die bernkichn ganze Colonie: der gefeierte Sergeant Wiggers ſei ein m Bückebelz entſprungener Mörder, der unter falſchem Namen ſich e, die dana aufnehmen laſſen. Er habe ſchon 7 Mordthaten be⸗
twortete: d gangen und an der Spitze einer Bande von 300 Mann
nd der geſtanden! Willkommene Gelegenheit, in den Schenken — und wo ſie ſich ſonſt begegneten, für die Matroſen auf den. ſt: die Soldaten zu ſticheln. zu nſch* Drei Monate war das Gift umgelaufen, als es zu n erginge wirken begann. Die Jäger glaubten nicht mehr mit
ſul erwide
sarbeit gutem Gewiſſen ihren Sergeanten vertheidigen, für ihn rang
losſchlagen zu dürfen. Sie murrten laut und lauter, bis ihre Forderung: daß Wiggers ſich rechtfertigen müſſe,
ar icht ſo vor die obern Officiere kam. bis da. Sein Hauptmann und ſein Oberſt wollten Seiden⸗ — eindtinlt faden wohl, er war einer ihrer tüchtigſten Unterofficiere, nſcht et von ununterbrochen muſterhaftem Betragen und der be⸗ m mlt ſi ſten Auf⸗ und Dienſtführung; aber die Drohung der ebenſo ſchl Jäger, ſie könnten nicht mit einem gemeinen Straßen⸗ ſtid Ihr räuber dienen, mußte doch Eingang finden. Der Regi⸗ mentscommandeur ließ ihn durch den Auditeur verneh⸗ det Sru men. Der Sergeant leugnete Alles und Jedes, und man urlich beftl hoffte, der Sturm und das Misvergnügen würde ſich wlaſſen. legen. aiſ Gen Aber Null hatte unter dem Schiffsvolk der ange⸗ pi Seetin kommenen Kauffahrer einige Landsleute gefunden, die „cht a! auch aus dem Schaumburgiſchen waren, auch die gräß⸗
lichen Geſchichten vom Raubmörder Seidenfaden kann⸗
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