Jahrgang 
23 (1855)
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Seidenfaden. 425

zum Sergeanten befördert und erhielt für die Antwer⸗

öoldaten nt pener Kanonen noch eine Gratiſication von 175 Gulden. Die Truppen wechſelten jährlich den beſchwerlichen ſitungen de Dienſt in den Grenzforts mit dem Garniſonsdienſt in rt und Hln Paramaribo. Im Februar 1832 zog Seidenfaden als eingeborene Sergeant der zweiten Compagnie, bei der er jetzt ſtand, Die in de aus Paramaribo und ward Commandeur eines der Grenz⸗ klaven trach caſtelle. Auch in dieſem Poſten erfüllte er Alles, was Bridern, man von einem tüchtigen Commandeur, der auf lange abzuwehren Zeit auf ſich ſelbſt verwieſen war, fordern konnte. Im rerſits mu Januar 1833 ward er abgelöſt, zog im December wieder nommen. dahin, um aufs Neue, das Jahr 1834 hindurch, in ſei⸗ loven enlu ner Feſtung zu commandiren, und im Januar 1835 vwile abermals nach Paramaribo zurück zu marſchiren. in den Vi Es wäre ihm beſſer geweſen, wenn man ihn nie Mgem, von dem beſchwerlichen Grenzdienſt, beſſer, wenn das niſen wohl Fieber, welches dort furchtbar gegen die Europäer wü⸗ In Geſch thet, ſeinen athletiſchen Förper aber nicht berührt zu Es km haben ſcheint, ihn auf immer abgelöſt hätte! pontg einz Scidenfaden c*. Im Februar 1835 hatte er einſt das Commando der Montoh l Wache. Er hörte die Schildwacht vor dem Gewehr⸗ oſut eint poſten ſich deutſch mit einem Matroſen unterhalten. en n Deutſch ſprechen hört man viel in Paramaribo, aber die itr in Mundart des Matroſen ſchien ihm bekannt. Er glaubte h ſüt ſö aus der Sprache einen Schaumburger zu erkennen, ja, vntit, als er ihn gehen ſah, am Schlenkern der Beine einen m Bewohner des Ortes Rodenberg. Er trat auf ihn zu eiter 4. und fragte nach ſeinem Namen und Heimat.

W Der Matroſe hieß Null, aus Kreinhagen gebürtig, von welches eine halbe Stunde von Obernkirchen entfernt Afeir m liegt. In Seidenfaden erwachten die Erinnerungen an var für*

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