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Ein Raubmord in Kurhessen. 453
die oberſte Juſtizbehörde beſtätigt war, im Jahr 1816 durch das Schwert in Kaſſel vom Leben zum Tode ge⸗ bracht.
Georg Müller blieb, vor den weltlichen Gerichten wenigſtens, ohne Strafe wegen des verübten Verbre⸗ chens. Aller Nachforſchungen ungeachtet hat man nie eine Spur von ihm entdeckt.
Eine andere Unterſuchung folgte dieſem Criminal⸗ proceß oder begleitete ihn, worüber uns auch nur ſum⸗ mariſche Nachrichten zugekommen ſind.
Wir verließen die unglücklichen Männer, welche, wie wir jetzt wiſſen, ganz unſchuldig der abſcheulichſten Mord⸗ that angeklagt, im Criminalgefängniß zu Spangenberg in Ketten ſaßen, der härteſten Behandlung ihrer Gefan⸗ genwärter ausgeſetzt. Wie lange ſie die Qualen einer ſolchen Haft aushalten mußten, darüber fehlen uns die Nachrichten; aus einer gelegentlichen Notiz mag man aber ſchließen, daß ſie an Jahresfriſt gedauert.
Als die wirklich Schuldigen ermittelt und auf den dringenden Verdacht arretirt worden, darf man anneh⸗ men, daß ſie ſofort freigelaſſen wurden; wer aber erſetzte ihnen ihre Leiden, wer entſchädigte ſie?— Eine geſetz⸗ liche Beſtimmung zu Ausgleichung ſo furchtbarer Unge⸗ rechtigkeiten exiſtirt nicht; aber die allgemeine Stimme der Entrüſtung drang auch in die Hallen der oberſten Juſtiz und Verwaltung, und man fand ſich gemüßigt, irgend etwas zu thun, um dem allgemeinen Gefühl zu genügen und dem Geſchrei zu begegnen.
Es heißt nun, daß die obere Juſtizbehörde in Kaſſel ſich veranlaßt gefunden, auf eine beſondere Vergütung


