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Ein Raubmord in Kurhessen. 451
ſungen zurück. Es war eine ſtürmiſche, ſchwarze Nacht, wird uns geſagt, wie ſie zur ſchwarzen That ſtimmte. Durch Melſungen hindurch ging es nach dem Fulda⸗ ſtrom— Niemand hatte ſie geſehen. Hier wuſchen ſie ihre Kleider, ſo gut es ging, im Waſſer rein. Dann ſchleppten ſie ſich und das Felleiſen bis vor Rotenburg. Als der Tag anbrach, warfen ſie ſich in einem abgelege⸗ nen Garten nieder, riſſen den Ranzen auf und ſchritten haſtig ans Werk der Theilung. Wie groß die Beute an baarem Gelde und an Papieren geweſen, wird uns nicht angegeben. Sie hatten aber die Tollkühnheit, ſich in die Wäſche und die Kleidungsſtücke des Ermordeten zu theilen und dieſe ſofort anzuziehen, um ihre blut⸗ befleckten Hemden und Kleider ins Waſſer werfen zu
können. Das leere Felleiſen ward ebenfalls hineinge⸗
ſchleudert. Alles dies gelang ihnen, ohne geſehen, ohne entdeckt zu werden. Weder ihre Kleider trieben irgendwo an, noch ward das Felleiſen gefunden, noch erregte ihr neuer beſſerer Anzug einen Verdacht! Das Glück ſchien mit den Mördern zu ſein.
Von Rotenburg hatten ſie ſich in ihrer Verwandlung nach Bebra gewandt, dort Extrapoſt genommen, und waren über Hersfeld und Fulda nach Schlüchtern ge⸗ fahren. Von hier aus kehrten ſie zu Fuß nach Schwar⸗ zenfels zurück. Sie verfuhren indeſſen von nun ab nicht mit der nöthigen Vorſicht. Für ihre unerwartete Rück⸗ kehr hatten ſie zwar Gründe, aber ſie zeigten Geld; ſie bezahlten ihre dringendſten Schulden und löſten ihre vielen verſetzten Pfänder ein. Dies erregte bei den Nach⸗ barn einen Verdacht, obgleich er, trotz der bekannt ge⸗ wordenen Mordthat, nicht das Richtige traf. Das Juſtiz⸗ amt ward aufmerkſam und dieſe Verdachtsgründe ver⸗ anlaßten, daß, als ſpäterhin die Requiſition aus Kaſſel


