Jahrgang 
21 (1854)
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Ein Raubmord in Kurhessen. 449

rakteriſtiſch iſt laſſen ſie ihn muthmaßlich in der Gaſt⸗ ſtube zurück, um abzuwarten, bis ſie ſich oben in der Kammer über ſeinen Mord ruhig verſtändigt haben! Die Conſultation ſcheint auf keine Schwierigkeiten ge⸗ ſtoßen zu ſein. Sie ſind Beide einig in dem von Einem ausgeſprochenen Vertrage:Wir ſind Beide blutarm, wir haben keine Ausſicht und nichts, wovon wir Frau und Kinder ernähren können. Da ſtößt uns, wie durch eine Fügung, um unſerm Elende abzuhelfen, der reiche Fremde auf. Er gibt ſich in unſere Hände, es wäre un⸗ recht von uns, wenn wir den Wink nicht benutzten. Mit ſeinem Geldvorrath iſt uns Beiden auf ein mal gehol⸗ fen So wird beſchloſſen, ihn im Hainaer Walde an⸗ zufallen, ſeiner Gelder zu berauben und der eigenen

Sicherheit wegen todtzuſchlagen.

Der treuherzige Hau wanderte wohlgemuth mit ihnen auf der Straße nach Melſungen. In heiterer Unterhal⸗ tung gewinnen ſie ſein ganzes Vertrauen. Am Abende kehren ſie in dem Städtchen ein, um ſich durch Speiſe und Trank von dem ſchweren Wege zu erholen. Hau macht natürlich den ſplendiden Wirth. Auch ſcheint er Luſt empfunden zu haben, in Melſungen zu übernachten; ſie aber ſtellen ihm lachend vor: er werde doch nicht! Haina, wohin er will, ſei ja nur ein halbes Stündchen entfernt und der Weg gehe durch ein plaiſirliches Wäld⸗ chen. In der That war es aber noch drei Stunden entfernt.

Sie brechen endlich ſpät auf; Hau, wahrſcheinlich durch das Zutrinken etwas erheitert. Als ſie im Walde ſind, nimmt Roßbach den ſchweren Tragranzen auf die Schul⸗ ter und geht voran, dann folgt Hau, und Georg Müller, mit einem ſchweren Stachelſtock bewaffnet, ſchließt den Zug.

Es war ſchon Dämmerung, als ſie den Wald be⸗