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Ein Raubmord in Kurhessen. 447
ſter des Wirths Heerwagen durch eine Nachricht über⸗ raſcht wird.
Mehre Tage vorher, d. h. vor dem, wo die Wirths⸗ ſchweſter ihr die Mittheilung macht, iſt ein Fremder im Wirthshaus eingekehrt, um dort zu übernachten. Den Namen, den er ſich gibt, kennt ſie nicht, wol aber ſcheint ihr der Mann ſelbſt bekannt. Sie ſinnt nach und kommt auf die Vorſtellung, daß es einer der beiden Geſellen ſein könne, welche am 2. Mai ſich an den fremden Kaufmann gemacht. Seine vornehmere Kleidung, ſeine Manieren, ſeine Haltung ſind freilich ganz andere; doch will ihr der Gedanke die ganze Nacht durch nicht aus dem Kopf. Am Morgen bringt ſie ihm den Kaffee in ſein Zimmer und ihr Auge fällt zuerſt auf die Uhr des Gaſtes, die er auf den Tiſch gelegt. Es iſt dieſelbe goldene, ſchöne Uhr, die ſie vor ſo viel Monaten bei dem verſchwunde⸗ nen Leinwandhändler geſehen. Sie ſtürzt fort, ihrem Bruder es mitzutheilen. Dieſer eilt zum Criminalrichter, und derſelbe iſt glücklicherweiſe durch die inzwiſchen aus Schwarzenfels amtlich eingegangenen Ermittelungen über das Leben der beiden Taugenichtſe Roßbach und Müller dermaßen von ihrer Verdächtigkeit unterrichtet, daß er den Fremden, welcher jetzt als der Flucht verdächtig er⸗ ſcheint, verhaften läßt.
Die Unterſuchung ward darauf von dem Criminal⸗ gericht in Kaſſel eingeleitet, von der uns nur das ſum⸗ mariſche Reſultat aufbewahrt iſt. Nachdem in dem Frem— den der Georg Müller erkannt worden, beide Wirthe, Heerwagen und Ziller, und deren Hausgenoſſenſchaft vernommen, ihre Fremdenbücher eingeſehen worden, jene mit dem oder den beiden jetzt verhafteten und nach Kaſſel geſchafften verdächtigen Perſonen confrontirt und ihnen die ſchwarzenfelſer Gerichtsacten vorgehalten worden,


