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4 Friseur Dombrowsky. geſetzt. In dem Geſpräch hatte er nochmals, und ohne Anlaß, geäußert:„Seciren laſſe ich meine Frau nicht.“
Auch ſein Benehmen am nächſtfolgenden Tage war verdächtig erſchienen. Er hatte mit großem Appetit ge⸗ frühſtückt, erzählt, daß er die Mobilien der Frau ver⸗ kaufen wolle, denn er brauche einen Haufen Geld. We⸗ nigſtens lehnte er den Vorſchlag(12) zu einer dritten Heirath ab, ob er gleich während der Krankheit der Frau ſeinen Kindern eine„neue Mutter“ verſprochen haben ſollte.
Er galt den Nachbarn und Bekannten als ein Mann, zu dem man ſich der That verſehen könne.
Am 18. April trug der Vater der Verſtorbenen ſelbſt, der Armenregiſtrator Angelſtein, beim Gerichte auf die Section des Leichnams ſeiner Tochter an. Es geſchah damit nur, was die öffentliche Stimme mit Angſtlichkeit erwartete. Die Obduction erfolgte ſchon am folgenden Tage, und es verlautete, daß man in den Eingeweiden und dem Magen der Todten eine beträchtliche Menge Ar⸗ ſenik gefunden. Dombrowsky war, als er von dem Ein⸗ ſchreiten der Gerichte hörte, unwohl geworden und die Gerichtsperſonen fanden ihn ſehr aufgeregt. Eine zu⸗ gleich vorgenommene Hausſuchung führte zu keinem Re⸗ ſultate; indeſſen ward er, obgleich er aufs beſtimmteſte ſeine Unſchuld betheuerte, verhaftet und die Unterſuchung gegen ihn eröffnet.
Die Indicien ſteigerten ſich bald, da ſchon am nächſt⸗ folgenden Tage bei einer genauen Hausſuchung in ſeiner Wohnung eine Kruke mit Rattengift, in den Taſchen ſeines Schlafrocks fein pulveriſirter Fliegenſtein gefunden ward. Seine Lage verſchlimmerte ſich dadurch, indem er vorhin geleugnet hatte, jemals Gift beſeſſen zu haben. Uber⸗ haupt zerſtörte er durch unverſtändiges, hartnäckiges Leug⸗
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