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Franf Schall. 477
Gott wird dir verzeihen, wie er dem Schächer am Kreutze verziehen hat.“
„Und ſollte dich die Gnade noch frei machen, ſo lebe ohne Fehler und mache alles gut, was du verſchuldet haſt, glaube nicht etwa das du unſchuldig biſt wenn du frei würdeſt, nein! ſchon darum biſt du ſchuldig, weil du dich mit ſolchen Leuten haſt eingelaſſen, wenn du dir einbildeſt Unſchuldig zu ſein, ſo fällſt du durch deinen eingebildeten Hochmuth in neue Laſter. Alſo muſt du das alte Leben vergeſſen und ein neues anfangen.“
„So leb wohl und ich wünſche dir den Himmel, den Frieden der Seele, den die Welt mit all ihren Schätzen nicht aufwiegen kann! das wirſt du wohl ſelbſt erfahren haben.
Dein Bruder Auguſt Schaal. Deine Schwägern Johanna Schaal. Schweidnitz den 24. März 1852. grüße deine Frau und Deine Tochter.“
„Lieber Franz ich die Joſepha und dein Vater grüßen dich herzlich und alle die dich kannten, der Herr Felsſ⸗ mann wo du gedient haſt, und bedauern alle dein un— glückliches Verhältniß. Sie glaubens alle nicht, weil du immer gut warſt, es vergeht kein Tag, wo wir nicht mit Thränen an dich denken und Lieben Gott bitten, daß er alles zum Beſten lenke. Bitte auch du bei Gott für uns.“
Schall's Frau, die redlich im Intereſſe für den Mann ausgeſagt, hatte, als es ihr erlaubt war, gezaudert ihn zu beſuchen. Einmal äußerte er:„Sie wird wol nichts von mir wiſſen wollen, weil ich eingeſtanden.“ Aber ſie kam, und die Unterhaltung zwiſchen den Ehegatten bewegte ſich in gemeſſenem Gleiſe, was Zärtlichkeit und


