Zeitschriftenband 
20 (1853)
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Franz Schall. 475

ner⸗ Proveten der geſagt hat zu der Menſchheit: Ihr werdet inſcht alle durch Gott belehrt werden, und dasſelbe iſt nit geſchehen, den der iſt vom Himmel gekommen, den Du geſg aus Brot gemacht haſt*) und ich werde mir es zum yfiß Andenken behalten, ja ich kann ſagen an das Traurige. wat So beſchwöre ich Dich noch einmal bei dem der für unſere Miſſethaten am Kreutze geſtorben iſt, ſei aufrich⸗ und tig und ſage alles, was Du weiſt, den durch das kann

von den Böſen Menſchen die Du kennen gelernt haſt

füffn

te es viel Unheil angerichtet worden, und du trägſt eine große bitte Schuld mit, die dir der liebe Gott anrechnen müßte, iuß wenn du ſchweigeſt über das was Du weiſt. Nim die

hn⸗ heiligen Sakramente, verſöhne dich mit Gott, Verheim⸗ dniſ liche vor deinem Beicht⸗Vater nichts, den Du kanſt geen ihn nicht hintergehen; den Gott weiß es. Belügſt 9n Du den, belügſt Du Gott, den Er iſt an ſeiner Stelle

da, Er kann dich zwar nicht Retten, wen Du ihm deine Unſchuld offenbarſt, wenn Du von dieſer ſchrecklichen 9 That nichts wiſſen ſollteſt, den weil das Beichtſiegel unter keinen umſtänden darf gebrochen werden, und ſt wenn Er ſelbſt ſich das Leben retten könnte. Aber deſto li mehr wirſt du ſeine Liebe verdienen und Troſt wird in K deine Seele einkehren, und du wirſt ſterben wie einer chen der mit Gott ausgeſöhnt iſt. Sei nicht mehr wie frü⸗ lih her, das Du guten Ermanungen ausweichſt und Schlech⸗ d ten grundſätzen dich hingiebſt. Nichts wünſchte ich ſehn⸗ it i licher als das die ganze Sache eine Lüge wäre, und P der Erſchoſſene wieder zum Vorſcheine käme, dan wäre ooo dein Todt ein Unſchuldiger und mein Name gerettet, hun den es iſt nichts gleichgiltiges für mich, ich in einem i* Anſpielung auf die vom Gefangenen aus Brotkrume geform⸗

ten Crucifixe.