Zeitschriftenband 
20 (1853)
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10 William Prynn.

ganze erſte Theil des Buches gedruckt, und er hatte Zeit es zu prüfen zwiſchen Oſtern und Trinität, und da machte er mehre Aenderungen, wo er es nöthig fand, wie z. B. Seite 701 u. A. Und nachher wurde glei⸗ cherweiſe der II. Theil und zwei Bogen zum Index des Buches gedruckt, und dieſe wurden gleicherweiſe zu Ma⸗ ſter Buckner gebracht, ſo daß das ganze Buch mit dem Index am nächſtfolgenden Weihnachten fertig waren. Ma⸗ ſter Buckner ſchickte zu Maſter Prynn, und der Stationer war ordentlich begierig, daß das Buch nur möchte publi⸗ cirt werden, und daß er ihm einige Bände zuſenden ſollte. Aber Maſter Buckner ſagte noch, er wünſche,

daß das Wort Pity(Erbarmen oder Schande!) auf der

und der Seite fortgelaſſen werde, und ich(ſo! plötzlich) wünſchte mit Maſter Buckner, daß das Wort Pity auf jeder Seite des Buches hinzugeſetzt werde. So, nach⸗ dem Maſter Prynn Alles umher ſah, was berechtigt war, gedruckte Bücher zu erlauben, glaubte er, er habe genü⸗ gende Bürgſchaft für ſein Verfahren. Und was die Anführung in der Klage betrifft, daß Maſter Prynn den Dr. Leighton empfehle, das, wofür der Doctor vor dieſem Gerichtshof eine Rüge empfing, ſo erklärt er, daß er beim Abdruck aus dem Buche deſſelben und aus an⸗ dern nur ſoweit deren Meinungen anhängt, als ſie mit dem Geſetze ſich vertragen; und war übrigens dieſes Buch längſt gedruckt, als Dr. Leighton vor dieſem Ge⸗ richtshofe die Rüge empfing. Und was das anbe⸗ trifft, daß er Andere aufgemuntert habe, factiös und aufrühreriſch zu ſein, ſo verſichert er auf ſeinen Eid, daß er ſo fern von Illoyalität, Schisma oder aufrühreriſcher Geſinnung oder Neigung iſt, den König, den Staat oder die Regierung gering zu achten, daß er vielmehr allezeit mit herzinniger Freude und Dankbarkeit gegen

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