William Prynn. 9
tores, die von der öffentlichen Autorität erlaubt ſeien, und dazu genommen ſeinen eigenen Sinn und Verſtand, der ihm daſſelbe geſagt,— da habe er, ohne alle Ab⸗ ſicht oder Hinweis auf den König, die Königin, den Staat, die Regierung oder Ihre Gnaden die Lords, vor etwa ſieben Jahren ſein Buch verfaßt, betitelt Hiſtrio⸗ Maſtix, welches nichts mehr und nichts weniger ſei als eine Sammlung verſchiedener Gutachten von verſchiede⸗ nen Autoritäten gegen die allgemeinen Schauſpiele. Er habe ſelbiges Buch etwa vor vier Jahren dem angeklag⸗ ten Michael Sparkes übergeben, damit er es denjenigen Perſonen zuſtelle, welche dazumalen beauftragt geweſen, die Preßerlaubniß für Bücher, die gedruckt werden ſoll⸗ ten, zu ertheilen. Sparkes brachte es zu Maſter King, damals in Dienſten des verſtorbenen Erzbiſchofs von Canterbury; aber ehe dieſer es durchgeleſen, erhielt Ma⸗ ſter Buckner die Befugniß, die Druckerlaubniß für Bü⸗ cher zu ertheilen. Sparkes brachte das Buch zu Maſter Buckner, der es drei Monat bei ſich behielt, in welcher Zeit er es vollſtändig durchlas. In der Zwiſchenzeit gab er einige Theile des Buches an Sparkes, um ſie zu drucken, und behielt das Uebrige, um es weiter zu durch⸗ leſen, und ſagte ihm, daß er das Uebrige auch für die Preſſe erhalten ſolle. Im nächſten October brachte er dies Manuſcript mit der Erlaubniß, und ließ es eintra⸗ gen in der Stationers-hall(Buchhändlerhalle) und machte es ab mit Denen, welche die Autorität hatten, dies Buch zu drucken. Es ward öffentlich gedruckt und nicht heim⸗ lich, und weil Einiges im Manuſcript ſehr eng geſchrie— ben war, ſo ließ er das wieder ſich zurückbringen, um es noch ein Mal durchzuleſen, damit er darin nicht ge⸗ täuſcht werde; und wenn er etwas fand, ſo corrigirte er es. Zwölf Wochen vor Oſtern war die Epiſtel und der
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