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Candidat Rüsau.
genannt werden!“ hätte es wie ein elektriſcher Schlag auf Rüſau's Seele gewirkt. Sein ganzes Weſen ſchien ſich zu verjüngen. So hätten Eitelkeit und Ehrgeiz einen größern Einfluß auf ihn gehabt, als man nach dem Vorangängigen anzunehmen berufen war. Es gäbe aber auch eine edlere Deutung für den Moment. Eine große Partei ſagte: er iſt ungerecht gerichtet, er iſt wahnſinnig; nun habe die Freude ihn belebt im Ge⸗ danken, daß man ſeine Handlungsweiſe recht würdigen werde: daß er ſelbſt ſich nie darauf berufen, unzurech⸗ nungsfähig im Affect gehandelt zu haben, ſondern ſich willig und gelaſſen der Strafe unterworfen, welche ihn mit der bürgerlichen Geſellſchaft wieder ausſöhnen ſollte.
In der Regel werden jedem Gefangenen in der Froh⸗ nerei nach gehaltenem Gottesdienſt und bis zum letzten Tage die Feſſeln wieder angelegt. Rüſau's Bitte, ihn damit nicht wieder zu belaſten, war von der Prätur be⸗ willigt worden.
Am Sonntag Vormittag empfing er das Abendmahl. Nach der Predigt hielt er ſelbſt an die Anweſenden eine kleine Anrede und bat darin: Man möge ihn morgen ſeinen letzten, ſchrecklichen Weg ruhig gehen laſſen und ſeinem Andenken nicht fluchen. Auch dieſe Rede iſt als Flugblatt publicirt worden, ſie iſt aber ſehr unbedeutend. Nachmittags hielt Lentz noch eine Predigt. Er hatte Rüſau das Concept mitgetheilt, und dieſer ihn gebeten, einige Ausdrücke zu ändern, er fand es hart, daß ihm ſein Verbrechen ſo oft, und jetzt vor ſeinem letzten Gange noch ein Mal vorgehalten werde.. Lentz ſchlug es ab; vielleicht war es ihm vorgeſchrieben.
Nach der Predigt wandte ſich Rüſau an einen Mann, der ihn bis in den Tod nicht verließ:„Liebſter Freund, warum thut man mir das!— Glauben Sie wohl, daß


