Zeitschriftenband 
19 (1852)
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Auf der Stelle zog er ein drittes Kleid an. Dem Könige wußte er zu gelegener Stunde Overbury's ab⸗ lehnende Antwort als eine unehrerbietige Frechheit, als eine Majeſtätsverletzung vorzuſtellen. Jakob ließ ſich von ſeinen Meinungen noch vollkommen leiten. Er ſchickte Overbury als Staatsgefangenen in den Tower und erachtete dies noch eine ſehr geringe Beſtrafung für ein ſolches Vergehen. Gewiß, wenn es ein Verbrechen war, im Parlament der Regierung zu opponiren, eines, wofür Jakob gelegentlich die freien Parlamentsglieder ebenfalls in den Tower werfen ließ. Die Doctrin vom göttlichen Recht der Könige war in ihrer Blüte.

Dies geſchah am 21. April 1613. Robert Kerr, Viscount Rocheſter, war alſo damals, wenn Hume's Angabe ſeines Alters beim Eintritt in London richtig, etwa 24 Jahr alt.

Der Günſtling hatte damit erreicht was er wollte: Overbury war in ſeiner Macht. Denn ſchon einige Zeit vorher hatte er durch ähnliche Mittel den König bewo⸗ gen, den frühern Lieutenant des Tower abzuſetzen und eine ihm ergebene Creatur, Sir Gervaſe Elways oder Elwas in dieſen Poſten einzuſetzen. Dieſer neue Com⸗ mandant ſperrte den Gefangenen ſo eng ein, daß es ihm nicht einmal erlaubt war, ſeine nächſten Bekannten zu ſehen. Während der ſechs Monate, welche er hier ſaß, hatte er nicht die geringſte Communication mit irgend Jemand außer dem Gefängniß.(S. jedoch unten die Ger.⸗Verhandlungen.)

Wir folgen hierin dem Hiſtoriker Hume, der die Handlungen des Staatsmannes Rocheſter zu ſchildern hat. Andre, aus den Proceßverhandlungen geſchöpfte, Berichte, nennen die Lady Frances, ſeine Gattin, als die eigentliche handelnde Perſon. Sie habe beim Könige die Ernennung des neuen Towercommandanten durchgeſetzt, ſie