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Vomal. 457
die Kammer ſeiner Frau und ſeiner Kinder. Nun glau⸗ ben Sie doch, er werde, wie ein blutdürſtiger Tiger, ſich auf ſie losſtürzen, ſie niederſtechen, erwürgen! Nein, er findet ein erwachtes Kind, und zieht ſich darauf zurück, er geht in die Stube ſeiner Frau. Da bleibt er ruhig, feig, ſchlaff, hinterliſtig. Er entkleidet ſich(ein neues Factum für uns, wenn es nicht nur eine Verſion des Defenſors iſt), legt ſich neben ſeine Frau, ſchlingt ſeine Arme um ſie und gibt ihr einen Dolchſtoß. Die Unglück⸗ liche ſtößt einen entſetzlichen Schrei aus. Er läßt ſich nicht aufhalten, er ſtößt von neuem, und vollendet dann an ſeinen armen Kindern das begonnene Zerſtörungsgeſchäft. Endlich ſehen wir ihn mit Wohlgefälligkeit mitten in dieſem Gemetztl umherſpazierend, in die Kammer des Sohnes treten, den er am meiſten liebte, und da— als der Arm nicht mehr zu ſtoßen vermochte, zündet er den Scheiterhaufes für ſeine Familie an. Nun wird er doch entfliehen? Der Inſtinct der Selbſterhaltung wird ihn doch dazu treiben, ſich der Züchtigung zu entziehen. Das Thier wird über den Menſchen ſiegen?— Nein! Was thut er!— Wie der Engel des Böſen berauſcht er ſich in Blut und Rauch. Er flieht nicht, er kehrt in ſeine Wohnung zurück, legt ſich ins Bett und ſchläft viel⸗ leicht.— Welch ein Schlaf! Nur wer ganz infam iſt, weſſen ganzes Leben hinter ihm eine Kette von Ruchlo⸗ ſigkeiten iſt— der kann nach dieſer That ſchlafen.“ Hier nun will der Vertheidiger als Thatſache hin⸗ ſtellen, daß Bomal eine ſolche Vergangenheit nicht hin⸗ ter ſich habe, daß er und ſeine Frau ihre Kinder, die Beide innig geliebt, in Frieden und Ruhe erzogen hätten. Bomal ſei ein vortrefflicher Vater geweſen, ein vortreff⸗ licher Gatte— ſeine Briefe bezeugten es—„Und, meine Herren“, ſchloß er,„wenn Sie, wie wir, Bomal geſehen XVII. 20


