Zeitschriftenband 
17 (1851)
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Bomal. 451

er gar ſic es ihm, wo er eingeſtand zur Brandſtiftung und Ver⸗ tilgung der Seinen ausgegangen, oder ſich vielmehr hin⸗ ausgeſchlichen zu haben, wenn er erweiſen können, daß er für ſich ſelbſt keine Rettung vorher zubereitet gehabt, da er ſich nachher doch in möglichſt ſchlauer Weiſe rettete. Aber er mußte auch einräumen, daß er dieſe Präpara⸗ tionen zu ſeiner Rettung vorher gemacht, die er nachher benutzt. Wozu alſo die logiſche Schlußfolgerung be⸗ ſtreiten, daß er ſie gemacht, um einſt den Beweis zu führen, daß er in der Mordnacht nicht am Mordplatze geweſen? Endlich hat er nie angegeben, was er denn nach der That mit ſich thun, nirgend eine Andeutung, daß er ſich ſelbſt mit ſeiner unglücklichen Familie ver⸗ nichten wollen. Aber auch der grauenvollſte Verbrecher, der, vor ſich ſelbſt erſchreckend, im Bekenntniß einen Troſt für ſeine innere Seelenqual ſucht, feilſcht und kokettirt

Fhre retten 2

Sr doch noch oft mit dem Richter und dem Publicum, um . g eine lichte Seite in dem Tiefdunkel ſeiner Erſcheinung ücht ſit z und ſeines Charakters zu gewinnen. Der abgefeimteſte verſonlich

Dieb von Profeſſion ſchaudert oft vor dem Gedanken des Mordes, und nimmt die Zumuthungen, daß er auch Mörder geweſen, als Ehrenkränkung. Wie viele Mörder, auch gedungene, fühlen ſich durch die Anſchuldigung ver⸗ letzt, daß ſie einen Diebſtahl beſonders einen kleinen, dabei begangen hätten! Nach einem Schatten von Ehre und Heldenthum ſucht auch der verwüſtetſte Verbrecher bis zum letzten Augenblick ſeines Lebens.

Bomal fiel keinem Pſychologen, nur einem ſtrengen und gerechten Richter in die Hände. Ein Feuerbach

nmn n n hätte uns dies Räthſel entziffert, denn räthſelhaft bleibt rden, er at vieles, wo wir von ſeinem frühern Lebenslauf nichts 30d wo wiſſen. Wenn die Wuth ihn packte, wenn er mordete,

wiſhe um die Opfer dem qualvollen Erſtickungstode zu ent⸗