Louis Hapoleon Bonapartr. 25
Die Wirkung dieſer Rede, in der Berryer übrigens nicht im geringſten aus ſeiner politiſchen Rolle fiel, denn ſie war zugleich ein Panegyricus für ſein Legitimitäts⸗ ſyſtem, ſoll über alle Beſchreibung geweſen ſein.
Für die andern Angeklagten ſprachen Ferdinand Bar⸗ rot, Delacour, Brilon, Ducluſeau, Favre, Nogent de Saint⸗ Laurent⸗ perg Lejare.
Der Generalprveutl ſchloß ſeine Replik folgender⸗ maßen:
„Wie denn! Weil die Juliregierung ſich an alle öf⸗ fentlichen Sympathien anſchließt und, als Depoſitarin der vergangenen Ehre wie der künftigen, Alles bewun⸗ dert, was Frankreich bewundert, weil ſie ſich darin gefällt, das Gedächtniß ſeiner Größe zurückzurufen, darum konnten Sie glauben, daß dieſe Huldigungen Sie zurückriefen, und daß dieſe Popularität des großen Mannes Ihnen den Weg zum Kaiſerthum ebnen ſolle? Wie! weil ein franzöſiſcher Prinz(Soinville) das Meer durchſegelt, um, im Namen des Vaterlandes, die glorreiche Aſche an die Ufer der Seine zurückzuführen, welche der Felſen von St.⸗Helena bis da gehütet, darum haben Sie gedacht, daß Sie allein das Recht hätten, ſie im Schooſe des von Ihnen zu re⸗ generirenden Frankreichs zu empfangen! Nein! nein! Die Regierungen, die ihren Ruin vorbereiten und die Straßen ihren Feindenöffnen, das ſind die, welche mit aller Kraft gegen die edeln Rich— tungen des öffentlichen Geiſtes ankämpfen und dahin trachten ihn zu unterdrücken. Nicht die ſind es, die Das bewundern, was auch die Bürger be⸗ wundern, die wollen, was das Volk will, die, wie das Volk, glühen für Unabhängigkeit und Nationalität. Jedermann verdammte Ihre Anmaßungen, ihre verbre⸗ cheriſchen Unternehmungen vor vier Jahren. Jeder ſagte
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