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Louis Napoleon Vonaparte.
man nicht wußte, den Beweis zu führen, daß der Prinz auf eine Unterſtützung rechnen zu können geglaubt, die ihn wenigſtens vor dem Forum der Klugheit entſchul— digte. Er rechnete nur auf die Unzufriedenheit in Frank⸗ reich mit der beſtehenden Regierung und glaubte nur an den Zauber ſeines Namens. Wie der dreieckige Hut und der graue Ueberrock des Kaiſers nur in Frejus zu erſcheinen brauchte, um zu überwinden, glaubte er, daß der Hut und die Uniform daſſelbe thun werde, auch wenn nicht das Herz des Kaiſers unter dem Rocke ſchlug, ſein Kopf nicht unter dem Hute ſteckte.
Mit dem Prinzen wurden folgende Perſonen verhaf⸗ tet: Charles Parquin, der Graf Raphael de Gri— court, Henri de Querelles, der Oberſt Vaudrey, Frangois Rupert, der Lieutenant Layty und der Ma⸗ wächal des Logis Boiſſu.
Die Inſtruction des Proceſſes hatte ſchon angefan⸗ gen. Man war ſehr geſpannt zu erfahren, ob Louis Philipp, deſſen Thron unter Erſchütterungen mannichfa⸗ cher Art noch nicht 6 Jahre feſt ſtand, es wagen werde, den Träger des Napoleoniſchen Namens der vollen Strafe zu überliefern, die ſein Attentat foderte, ob er ihn über⸗ haupt und wie ſtrafen werde? Man glaubte an einen politiſchen Act, der ihn der Verlegenheit überheben ſolle.
Am Abende des 9. November fuhren mehre Hofwa⸗ gen durch die Thore von Strasburg und hielten vor dem Hotel der Präfectur. Sie erregten ſofort die Neu⸗ gier aller Derer, die ſie geſehen. Man wußte, daß eine der in den Wagen ſitzenden Perſonen am Stadtthore ſich geweigert hatte ihren Paß zu zeigen, vorſchützend, ſie begebe ſich direct nach der Präfectur, um augenblick⸗ lich weiter zu reiſen.
Nachdem die Wagen eine Weile vor der Präfectur


