er. Das vervchwinden des Lord Bathurst in Perleberg. 453
er Ge beſchäftigt diesmal aber ein Anverwandter des Ver
wieden ſchollenen.
n, wel⸗ Aus dem einen Fremden aber werden mehre, es
eit des werden Engländer daraus, denn unterm 8. April heit ſei 1810 zeigt der Bürgermeiſter Stappenbeck dem Landes⸗
gelegen director von Rohr an:„daß auf Verlangen der jetzt hier zur Lagen, Nachſorſchung wegen des verſchwundenen Lord Bathurſt bleiben anweſenden Engländer der Landrath von Petersdorf den
nitzu Magiſtrat requirirt habe, den Sohn des Wagenmeiſters
und Briefträgers Schmidt, Auguſt Schmidt, gegen welchen ſich ein ſtarker Verdacht ergeben haben
einung,
— ſolle, zu arretiren“ Dies ſei am Abend des geſtrigen
en dui Tages, 7 Uhr geſchehen, es werden noch andere Ver
aber dächtige genannt, deren Namen nicht deutlich zu leſen,
totol⸗ und verſpricht der Bürgermeiſter von dem Reſultat ſei
Macht ner Zeit, wenn ein ſolches erzielt, Nachricht zu geben.
ſorzu Sie fehlt, man weiß von keinem Reſultat. In Perle berg erzählt man ſich, daß Auguſt Schmidt in Ketten
Bu⸗ geſeſſen. Verurtheilt ſcheint er nicht zu ſein; die Acten
ſe au ſind verſchwunden; Auguſt Schmidt ſelbſt iſt längſt ver
ul kommen und geſtorben.
brchi Man weiß in Perleberg von einer gerichtlichen Com
onnte miſſion, welche über Jahr und Tag nach dem Vorfall
n vn aus Berlin dahin gekommen und die Sache nachträglich
ſ un unterſucht habe, wahrſcheinlich mit keinem Reſultate;
iulch aber man glaubt, daß was noch von Documenten über
ſicht, den myſteriöſen Fall vorhanden geweſen, damals von
ſchenen dem Commiſſair mitgenommen worden. Es war, ſoviel
, ein⸗ bekannt, der Stadtrichter Nernſt in Wilsnack; er iſt tobt.
f den Die Engländer, deren das Schreiben vom 8. April
ne Be erwähnt, ſollen ſehr viel Geld in der Stadt ausgegeben, verſchenkt haben, um Nachrichten aufzutreiben, und unter
i der ihnen befand ſich eine Dame— Lady Bath urſt, die
zuit


