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Constantin Weisr. 419
Proteſt gegen die Anſchuldigung des Familiendiebſtahls. Da keiner von der Familie deshalb Klage erhoben, dürfe auch, nach der Corolina, hier nicht von Amts⸗ wegen verfahren werden.
Am 3. October 1837 fällte das Juſtiz⸗Collegium zu M... das Urtheil, wonach Conſtantin Weiſe, des Va⸗ termordes geſtändig, auch der Blutſchande mit ſeiner Stiefmutter ſich ſchuldig gemacht zu haben,„dafern er bei ſeinen Geſtändniſſen vor öffentlich gehegtem peinli⸗ chen Halsgericht nochmals freiwillig beharre, oder ſeiner begangenen Verbrechen ſonſt mit Recht überführt würde“, in Kerkerkleidung zum Richtplatz zu führen und mit dem Rade von oben vom Leben zum Tode zu richten ſei.— Von den Unterſuchungskoſten würden die, durch die ge⸗ ſetzwidrige Unterſuchung des von ihm begangenen Fami⸗ liendiebſtahls entſtandenen, niedergeſchlagen.
Die Entſcheidungsgründe bedürfen keiner Aufführung; daß hier eine volle Zurechnungsfähigkeit ſtattfand, welche die Strafe rechtfertigt, wird aufs bündigſte dargethan.
Der Verurtheilte verzichtete auf das Rechtsmittel einer nochmaligen Vertheidigung, bat aber, ſich mit einer Vorſtellung an den Landesherrn wenden zu dürfen. Es war kein Begnadigungsgeſuch. Das höchſte Reſcript vom 23. October, in Folge der Vorſtellung erlaſſen, ver⸗ wandelte die Strafe des Rades in die des Schwertes.
Conſtantin Weiſe beſuchte am Tage vor der Hinrich⸗ ung in Begleitung des Criminaldieners und des Geiſt⸗ ichen das Grab ſeines Vaters, kniete betend auf dem⸗ elben nieder und empfing Nachmittags den Beſuch ſeiner Schweſter und ſeines Schwagers. Der Auftritt, ſchreibt der Geiſtliche, war herzzerreißend. Die Schweſter warf ſch dem Bruder ſchluchzend in die Arme. Kein Vor⸗ wurf kam über ihre Lippen, ſie ſprach vielmehr Worte


