Zeitschriftenband 
15 (1850)
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Constantin Weise. 417

Julius von Erbach ausgefüllt und vorſorglich zugleich ſeine Gattin darin aufgenommen zu haben. Auf ſeiner Rückreiſe hatte er den Paß verbrannt.

Er bekannte wiederholentlich alle ſeine Verbrechen: die Vergiftung des Vaters, in der Abſicht, ſich und Anna von der Schmach zu befreien, die ihnen bevor⸗ geſtanden; ſich vor und nach dem Tode ſeines Vaters mit ſeiner Stiefmutter fleiſchlich vermiſcht und ein Kind mit ihr gezeugt zu haben; endlich ſeinem Vater bei deſſen Lebzeiten drei Brillantringe entfremdet und ſich einen falſchen Paß, deſſen Schema er aus dem Magiſtratsge⸗ bäude entfremdet, angefertigt zu haben.

Alle ſeine Angaben wurden als richtig befunden, in⸗ ſoweit die betreffenden Behörden, auch die in Arona, darüber um Auskunft erſucht, Nachricht darüber geben konnten.

Auch im articulirten Verhör blieb Weiſe bei allen ſeinen Ausſagen. Er drückte ſich noch beſtimmter über ſeine Schuld und die Motive dazu aus. Auf die Frage: warum er, trotz ſeines Entſchluſſes, nachdem er das Vaterhaus von ſeinen Reiſen zurückkehrend, wiederge⸗ ſehen, ſofort abzureiſen, doch in K... geblieben ſei? antwortete er:Weil meine alte Leidenſchaft für Anna erwachte und Anna ſelbſt mich leidenſchaftlich liebte.

Woraus ſchloſſen Sie, daß Ihre Stiefmutter Sie leidenſchaftlich liebte?

Gott! nennen Sie Anna nicht meine Stiefmutter. Ich fühle bei dieſem Ausdrucke jedes Mal einen Stich in meinem Herzen. Anna hat mir ihre grenzenloſe Liebe ſelbſt geſtanden.

Auf die Frage: wie er zu den Ringen gekommen? gab er eine Antwort, die noch Manches unklar läßt: