Zeitschriftenband 
15 (1850)
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Constantin Weise. 415

Erbrochene habe ich und Anna weggebracht, und ich ſelbſt habe den Vater gereinigt und angekleidet. Das Waſſerglas habe ich weggeſchleudert und dann die Schwe⸗ ſter vom Tode des Vaters benachrichtigen laſſen, auch das Leichenbegängniß bei dem Geiſtlichen beſtellt. Am Tage der Beerdigung des Vaters haben ich und Anna uns auf die Knie geworfen und Gott um Verzeihung für unſer Verbrechen gebeten, uns aber auch ewig treue Liebe geſchworen!

Auf die Specialfragen bekannte er, daß die Angaben der Brenner in allem Weſentlichen richtig ſeien, auch daß er dem Vater drei Brillantringe heimlich entfrem⸗ det gehabt aber er habe ſie der Schweſter Adelaide auch wieder gegeben, wie er denn ſein ganzes Vermö⸗ gen in ihre Hand gelegt. Es ſolle ihr Eigenthum ſein; blos die Unterſuchungskoſten und kaum hörbar ſprach er die folgenden Worte aus die Koſten ſeiner Hin⸗ richtung ſolle ſie davon bezahlen.

(Conſtantin's Erbtheil hatte, außer dem mütterlichen Vermögen, 20,000 Thaler betragen, dazu das Haus mit Mobilien, welches, in Anbetracht des baaren Erbtheils der Tochter von 30,000 Thaler, wenigſtens 10,000 Tha⸗ ler betragen mußte. Immobilien ſtanden zu jener Zeit (1835) zuhöchſt im Werthe. Conſtantin Weiſe durfte alſo, ohne den Werth der Pretioſen u. ſ. w., ein baares Vermögen von 30,000 Thalern mitgenommen haben. Kommt das der Witwe hinzu von 10,000 Thalern baar und, den Werth des kleineren aber wohleingerichteten Hauſes auf die Hälfte des größeren, alſo 5000 veran⸗ ſchlagt, ſo hatten die Flüchtlinge, als ſie die Vaterſtadt verließen, über mindeſtens 45,000 Thaler zu disponiren. Conſtantin brachte als ſein ganzes Vermögen p. p. 30,000 Gulden, alſo etwas über 20,000 Thaler zurück. In