Zeitschriftenband 
15 (1850)
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Constantin Weise. 411

mt ſchei darauf, in dieſem April 1837, an einem nervöſen Fie⸗ ſich ein ber, verſtorben. Bald nach der Beerdigung ſeiner jun⸗ gen Gattin hatte der Ehemann Arona verlaſſen, an⸗

ſchon i geblich, um in ſein Vaterland zurückzureiſen. In ſeinem ie, wem Paß war er Julius von Erbach genannt. Der Paß en Namen war vom Magiſtrat in M... ausgeſtellt.

Der Profeſſor ſchrieb ſofort an den ihm bekannten der jung Schwager Conſtantin Weiſe's, den Regierungsaſſeſſor ame ſigt von B.., welcher den Brief, zur etwanigen weitern tonn und Verfolgung, an den Criminalrichter abgab. nMl jn So romanhaft dieſe Begegnung und Geſchichte klingt, ihen Ve iſt ſie doch in allen ihren Zügen wortgetreu aus den gurit Acten entnommen. Aus dem Briefe des Profeſſors in trom von denſelben hat Biſchoff buchſtäblich das Zuſammentreffen Lands⸗ und Geſpräch mit dem jungen Weiſe aufgenommen. ngt nicht

Einer weitern Verfolgung auf dieſe Anzeige, ſeitens des Gerichtes, bedurfte es nicht.

bn Am Tage Peter und Paul, am 29. Juni 1837, in

dBeh der Abenddämmerung, trat ein Reiſender in das Haus . 6. des Regierungsaſſeſſors. Er trat in Adelaidens Zimmer, 6. und ihr Bruder Conſtantin Weiſe warf ſich vor ihr m 2 nieder und klagte ſich mit dürren Worten des Vater⸗ ijt mordes und der Blutſchande an. Unter heftigem Schluch⸗ zen bat er, daß ſie, die Schweſter, ihm wenigſtens ver⸗ utſch

gebe. Er ſtand dann auf, legte ſtumm ein Packet auf Vdi den Tiſch, ergriff der Schweſter Hand, preßte ſie heftig an die Bruſt und eilte zum Hauſe hinaus. Die Schwe⸗

e ſter war bei dem ganzen Vorfall nicht im Stande ge⸗ dn weſen, ein Wort zu ſprechen. 6heh In dem Packet fanden ſich ſpäter 30,100 Gulden

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