XXV Vorwort.
aufzuerlegen. Die auf dieſen Antrag erlaſſene Cabinets⸗ Drdre iſt ſo bezeichnend für den edeln Sinn des hoch⸗ ſeligen Königs und ein ſo ſchönes Denkmal ehrenvollſter Anerkennung, daß ſie hier gewiß einen nicht unange⸗ meſſenen Platz findet. Sie lautet:
Je weniger Sie nach dem Inhalt Ihrer Eingabe vom 18. v. Mts. Urſache haben, einen Zweifel dar⸗ über zu hegen, ob Sie nicht, ehe die höchſte Noth dazu drängte, Ihr Amt aufgegeben und ſich zu früh in den Penſionsſtand hätten verſetzen laſſen, um deſto achtbarer erſcheint Ihre Geſinnung in dem Anerbieten in Bezug auf ein Kapital von 6000 Thlr., welches
Sie Mir zu milden Anſtalten angeboten haben, als
muthmaßlichen Betrag der bereits bezogenen und noch zu beziehenden Penſion. Ich ſage Ihnen dafür Mei⸗ nen Dank, und verbinde mit demſelben den Wunſch, daß die Ihnen nach anerkannten Verdienſten und nach Ihrem Geſundheitszuſtande dringend nothwendig be⸗ willigte Ruhe vom Staatsdienſt Sie noch lange dem Geſchäftskreiſe erhalten möge, in welchem Sie Ihre
Kräfte auch jetzt noch wohlthätig wirken laſſen. An, den Juſtiz⸗Miniſter habe Ich Ihren Wünſchen gemäß
verfügt. Berlin, den 25. April 1839. Friedrich Wilhelm.
Im Sommer 1839 ward Hitzig von einem ſchlag⸗ ähnlichen Zufall betroffen. Rechtzeitige Blutentziehung beugte ſchwereren Folgen vor, doch hatte ſein Weſen ſeit dieſer Zeit einen Theil der früheren elaſtiſchen Spannkraft verloren. Zeitenweiſe, beſonders in den erſten Jahren nach jenem Zufall, war er einen Zuſtande der Schwer⸗ muth verfallen, dem ſich zu entreißen, obgleich er das
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