XVI vorwort.
allgemein anerkannt. Hitzig hat ſpäter, in der Vorrede de zu ſeiner Biographie Chamiſſo's, die Bezeichnung, welche ch H. Heine beiden Werken ertheilt, indem er ſie als„ge⸗ H wiſſenhafte Arbeiten“ benannte, für diejenige erklärt, bl die ihnen, unter ſo manchen anderen Lobſprüchen, wol de mit Recht zukomme. Gewiſſenhaft ſind ſie freilich; es du iſt die ſchöne Gewiſſenhaftigkeit der richterlichen Gewöh⸗ di nung, mit welcher hier aus mannigfachem Material und w vornehmlich aus dem eigenen Zeugniſſe der beiden Freunde b (aus ihren Briefen) der Kern ihres Weſens, die Art a und Weiſe ihres Thuns, die ſittliche Folgerung ihres Lebensganges entwickelt wird. Aber es iſt nicht allein N die Gewiſſenhaftigkeit, und, hiermit verbunden, auch zu nicht allein die gemüthliche Theilnahme des darſtellenden B Freundes, was dieſen Biographien ihren eigenthümli⸗ di chen literariſchen Werth gibt; es iſt zugleich die Friſche de der Anſchauung, die ſo lebendige wie naive Darſtellung Nu ſelbſt, was ſie vollkommen in den kleinen Kreis biogra⸗ 13 phiſcher Kunſtwerke einreiht.
Der gemüthliche Verkehr mit Hoffmann war, wie angedeutet, ſchon vor deſſen Tode zerriſſen worden. Um 5 ſo inniger erhielt er ſich mit anderen Freunden: mit E keinem aber mehr als mit Chamiſſo. Schon früh war ſt Hitzig für Chamiſſo, bei der Unentſchiedenheit des Stre⸗ N bens, die dieſen quälte, Halt und Stütze geweſen. Er S hatte ihm gerathen, ſtatt ſolcher Bedrückung hingege⸗ 6 ben zu ſein, lieber irgend einen dummen Streich zu thun, damit er wenigſtens darauf aus leben müſſe, ihn wieder gut zu machen. Er betrieb die Unterhandlungen, p die Chamiſſo im Jahre 1815 als Naturforſcher der von„ dem ruſſiſchen Grafen Romanzoff ausgerüſteten Ent⸗
deckungsreiſe um die Welt zuführten; er empfing ihn nach der Rückkehr im Jahre 1818 mit väterlicher Freun⸗
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