XII Vorwort.
ches, beſonders zur Poeſie der romaniſchen Sprachen, das im deutſchen Buchhandel ſchwer zu beziehen war, hat er ſelbſt herausgegeben. Natürlich mußte ihn das Geſchäft auch wiederum in die vielſeitigſten perſönlichen Verbindungen mit Schriftſtellern bringen. Die Bezie⸗ hungen zu Einem von dieſen geſtalteten ſich bald zum innigſten freundſchaftlichen Verkehr. Dies war Fouqus. Fouque's„Sigurd“ erſchien bei ihm in einer Prachtaus⸗ gabe, in Quartformat und mit einem Holzſchnitt auf dem Titel(nach einer Zeichnung von Kolbe), was da⸗ mals für Werke der Poeſie unerhört war.
Das Jahr 1813 trat ein, natürlich nicht ohne man⸗ cherlei Störung für den Betrieb des Geſchäfts. Hitzig, wenn ſeine Verhältniſſe ihm auch nicht geſtatteten, dem Heere zu folgen, war doch der Erhebung des Vaterlan⸗ des mit lebhafter Hingebung und voller Thätigkeit zu⸗ gewandt. Bei der Organiſirung des Landſturms arbei⸗ tete er(in der General-Adjutantur) mit unermüdlichem Eifer.
Im Jahre 1814 aber traf ihn ein Schlag, der aufs Neue eine gänzliche Umgeſtaltung ſeines Lebens zur Folge hatte. Am 22. Mai, am Hochzeitstage, ſtarb ſeine Gat⸗ tin. Er hatte ſie unausſprechlich geliebt und ſtand nun allein mit ſeinem tiefen Schmerze und mit der Sorge für die Erziehung einer Schar von unmündigen Kindern. Er konnte ſein Leben nicht in dem gewohnten Gleiſe fortführen. Er verkaufte die Handlung an den Buch⸗ händler Dümmler(deſſen Namen ſie noch gegenwärtig führt) und trat wieder in den Staatsdienſt zurück, zu⸗ nächſt als Aſſeſſor beim Kammergericht, worauf im April 1815 ſeine Ernennung zum Criminal- und Pupillenrath, im Februar 1827 die zum Director des Inquiſitoriats beim Kammergericht folgte.
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