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Die Herzogin von Choiseul-Praslin. 465
weiſt mir, daß er es vor unſern Söhnen verbergen will. Aber kann er Töchter erziehen, denen man ſich doch nur nahen darf im Heiligenſchein der Reinheit und der Schamhaftigkeit.
„——— Was kann er denn für unſere Zukunft wollen?— Mit wie viel Kummer, den er noch nicht ausgeſprochen, hat er mir gedroht! Er ſagte mir, ich hätte durch dieſen Act mein ganzes Leben befleckt.—— Und was will er ſagen mit den myſteriöſen Winken, daß er etwas, was mich betrifft, wiſſe? Man muß abſcheu⸗ liche Verleumdungen über mich ausgeſtreut haben. Ach, mein Leben verträgt das Tageslicht.—— Herr Gott, wenn nur nicht die Verleumdung in den Augen ſeiner Kinder das Andenken einer Mutter befleckt, die ſchon ſo gelitten hat!— O, erleuchte ihre Herzen und ihren Verſtand, damit ein Strahl deines Lichtes, heiliger Geiſt, die Wahrheit vor ihrer Seele hell erſcheinen laſſe.— Habe Mitleid mit dieſen armen Kindern, die allein und ohne Rath in der Mitte dieſer Strömungen und dieſes Tobens zurückbleiben.— Herr, du wirſt Mitleid mit ihnen haben, du wirſt bei ihnen bleiben, ihre Stütze, ihr Rath, ihr Führer ſein.—— Dann werden ſie, die armen Kinder, die Klugheit der Schlange, den Muth des Löwen mit der Unſchuld der Taube haben.“
Dieſe Bitten zu Gott, wie aus dem vollſten, tief bewegteſten Herzen quellend, wollen nicht enden, als ergreife ſie eine Ahnung ihres grauenvollen Schickſals.
Dieſelben Bitten richtet ſie übrigens auch an den Vater im Himmel für den Vater ihrer Kinder, wieder ſein Licht in ſeinen Geiſt zu gießen, ihn zur Reue zu bringen, und den Arm dem Reuigen zu öffnen. Beach⸗ tenswerth, daß bei dieſer durchaus religiöſen Stimmung die Katholikin nur Gott anruft. Nicht einmal die Jung⸗


