Cartouche.
che mit ſeinem Beichtvater in eing
i und hörte anſcheinend mit n. ſtungen des Geiſtli eine guten Anzahl der v
Als die Häſche
„ genannten Perſonen zurückkehrten, ſeinen alten Freunden,
ſoll er ſie mit den Worten angeredet haben:
„Scheltet mich nicht, daß ich den Richtern e wer Ihr ſeid und was Ihr begangen habt. Ich habe eine furchtbare Folterung ausgeſtanden ohne etwas zu be⸗ kennen, froh Eu szumachen, wenn es möglich gewe⸗ ſen wäre Beichtvater hat mir befohlen, im Richtern ein vollſtändiges Bekennt⸗ zu machen, was ich weiß. Ich werde iß ablegen mit um ſo größerm Rechte, als iche Verſprechen gebrochen, das Ihr mir koſte es auch Euer Leben, zu befreien.“ Das ähnte Heldengedicht von Cartouche überſetzt dieſe Worte in einem nachträglichen Geſange(KIII) ſo:
Für uns hat nun das Glück ſein Antlitz umgewandelt,
Es fordert, daß danach ein Jeder muthig handelt.
Ihr ſeid erſtaunt, daß ich Euch Euerm Feind geſtellt,
Daß wider meinen Schwur man Euch gefangen hält.
Doch ſchwör ichs Euch, daß ich mit aller Kraft und Macht,
Ich ſchwörs beim höchſten Gott, der über Alle wacht,
Daß ich die alte Treu für Alle Euch bewahrte,
Erwartend bis mein Volk ſich auch treu um mich ſcharte.
Ja hoffend, daß Ihr ſollt mit gleicher Münze zahlen
Ertrug ich, ſtark für Euch, den Schmerz der Folterqualen.
Elende, ich ertrug, was ich vermocht, an Leid,
Ihr thatet nicht einmal was Eure Schuldigkeit.
Jetzt hielt Cartouche nicht mehr zurück. Kein Fält⸗ chen, kein dunkler Ort blieb in ſeinem Bekenntniſſe zurück. Nicht weniger als 80 Perſonen nannte er, die ſchon durch die Flucht ihre Rettung geſucht. Und gegen 40 In⸗
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