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Cartouche. 443 aus eine i ein häßlicher Anblick!“ Dieſen Augenblic innerer Be⸗ ines Ta⸗ wegungeſuchte ſein Beichtvgter zu nutzen, um Geſtänd⸗ umrſte n ihm zu erlangen. Plötzlich aber hatte er ſich aſch„Ich holt, mit der zuverſichtlichen Miene von vorhin erklärte was hülft er: er wiſſe nichts und könne nichts ſagen. So ſtieg er kann“ mit unerſchrockener Miene auf das Schaffbt. 1Procef. Aber die Unerſchrockenheit hatte keine moraliſche Quelle. den hatte, Er hatte bis zu dem Augenblick zuverſichtlich gehofft, nden Be⸗ daß ſeine Bande, durch ſo heilige Eide ſo oft bewährt, kannt und an ihn gefeſſelt, einen Aufſtand zu ſeiner Befreiung machen würde. Das war auch Shhand Hoffnung, det am als er auf dem Karren ſaß. Aber ſo weie ſein age acht, um reichte, er ſah nur tiefe Stille, nur feſihſchlſen ihm auch der der Soldaten rings um ſich. Kein ge in Beich⸗ kein geſchwenkter Hut; ja ſein ſcharfes erkannte glickich. unter den Tauſenden keinen Einzigen, auf de er hoffen
konnte. Da wich plötzlich ſein Muth; er wät furchtbar n in ſü⸗ enttäuſcht. Die ſtraffen Züge ſeines herausfodernden vithend Geſichtes wurden ſchlaff, er biß die Lippen und ward * e ſch blaß. Zu ſeinem Beichtvater ſich umwendend, erklärte er: jetzt wolle er ſeinen Richtern ſehr wichtige Geſtändniſſe vertrauen, denn ihm ſcheine es:„als ſei der Tod leib⸗
Dienet
. haftig vor ihm erſchienen und habe mit drohendem Tone nln zu ihm geſprochen: Entdecke Deine Verbrechen und be⸗ reue!“ iwn Man führte ihn nach dem Hotel de Ville. Hier gab ——. er eine vollſtändige Erzählung von ſeinem ganzen Leben ie zu Protocoll, nannte ſeine Mitſchuldigen, die Verbrechen derer, welche ſchon mit ihm gefangen waren, und gab nd jn die Orte an, wo diejenigen wahrſcheinlich verſteckt waren, milg deren die Gerechtigkeit ſich noch nicht bemächtigt hatte. ulaſſen Während die Polizeiſoldaten ausgeſandt wurden, um die — Genannten aus ihren Schlupfwinkeln herbei zu holen,
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