Cartouche. 44¹
ſine Mit⸗ ciergerie lag, volle Häuſer machte und dem Perfaſſer v Confronta⸗ held einbrachte. Aus Dankbarkeit ſchenkte Le Grand vorzeſtelten zem Beſuche im Kerker Cartouche hundert Kronen⸗ noch kenne thaler. Mehre Kupferſtecher gaben ſein Bild heraus und nmen ihn hatten nicht allein durch ganz Frankreich, ſondern auch anderet ols in fremden Ländern einen ungeheuern Abſatz.
en Thomas Indeſſen verlor ſich dieſe heitere Kerkerſeite für ihn iction hiclt bald, als immer gewichtigere Ausſagen und Zeugniſſe gerer Bri⸗ gegen ihn ſich häuften. Sein freches und naives Leug⸗ erkannten, nen half nichts mehr, er mußte es ſich eingeſtehen. Da guete ihnen er ſieben vollbrachter Mordthaten ſich für ziberwieſen er⸗ nBetrüget. klären mußte, da hier jede Hoffnung für ihn aß bei ihn verſchwunden war, ſo verſuchte er, ſich den Kopf Knufnann, ſeinen Eiſen einzuſtoßen. Die Wachten hinderten n wat. Zu daran. Um es ihm auch in einem unbewachten Augen⸗ ſich deſſn blicke unmöglich zu machen, hingen ſie ihm einen großen
Klotz um den Kopf. Unter den vielen Beſuchern waren ohne Zweifel auch heimliche Freunde und ehemalige Ver⸗ bündete, denen Alles daran lag, daß Cartouche ſchwei⸗ gend aus der Welt ging. Sie hatten ihm unvermerkt Gift zukommen laſſen. Die Wirkungen zeigten ſich in der Nacht. Der herbeigerufene Criminal-Lieutenant und ein Arzt erkannten an der Heftigkeit des Fiebers und
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Lin g⸗ ſeinen Erbrechungen was hier vorgegangen, und gaben ernleden ihm ſofort ein Gegengift ein, welches ihn vor dem „ Schaffot bewahrte. Die Nachwirkungen blieben zwar, „ diß verminderten ſich aber in den letzten Tagen.
urt, nch Der Cure von St. Barthelemy hatte ihm ſeinen geiſt⸗ — Ket⸗ lichen Troſt angeboten. Cartouche hatte ihn mit aller e mit⸗
Höflichkeit empfangen und mit anſcheinender Bereitwillig⸗ keit und Gelehrigkeit angehört, er vergaß aber niemals ſeine Rolle, daß er nicht der Schüler eines College der Jeſuiten und der Verfaſſer eines Diebescoder ſein wollte,
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