Zeitschriftenband 
13 (1848)
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Cartouche. 439

ein Menſch kriechen konnte. Sie gelangten, hinabſtei⸗ gend, in einen Ort, auf den mehre Abtritte mündeten, und ſchloſſen daraus, daß die Seine nicht weit davon ſein könne. Cartouche wollte nun die Stelle aufſuchen, wo der Fluß herein käme, um dort einen Ausweg zu finden. Aber der Maurer wies auf eine der Abzugs⸗ röhren von oben, durch welche ſie an einen Ort gelan⸗ gen könnten, wo der Ausweg leichter würde. Cartouche fügte ſich; ſie kletterten hinauf und befanden ſich in einem Abtritt, wo es ſie wenige Mühe koſtete das verroſtete Schloß zu erbrechen. So gelangten ſie in den Laden eines Kiſtenmachers; aber ein Hund war erwacht und bellte. Sie ſuchten ihn durch Liebkoſungen zu beſchwich⸗ tigen. Die Tochter des Kiſtenmachers ward jedoch davon wach und ſchrie: Hülfe! Wache! Der Vater ſtieg hinab, in der einen Hand einen alten Spieß, in der andern ein Licht, aber ſchon Cartouche's Anblick genügte ihn aus der Faſſung zu bringen. Licht und Hellebard fallen laſſend, ſtürzte er die Treppe wieder hinauf. Inzwiſchen hatte das ununterbrochene Geſchrei der Tochter die Wache wirk⸗ lich herbeigezogen, welche die Thüre einbrach, che die Flüchtlinge ſich retten konnten, und ſie wurden aufs Neue in Eiſen gelegt.

Er ward nun in einer Kutſche in die Conciergerie ge⸗ bracht, zwei Gefreite zu ſeiner Seite, der Wagen beglei⸗ tet von acht Polizeireitern und elf Fußſchützen; ſo groß war die Beſorgniß, daß ſeine Bande einen Verſuch zu ſeiner Befreiung wagen dürfte. Im Thurm von Mont⸗ gommeri in einen Kerker geworfen, umſchloß man ihn mit einer großen Kette, die von der Decke herabhing und ihm kaum ſich zu bewegen erlaubte. Daſſelbe Gefängniß füllte ſich bald mit gegen 50 ſeiner Spießgeſellen, die allmälig in Paris und der Umgegend eingefangen waren.