Zeitschriftenband 
13 (1848)
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Cartouche. 437

weckte er nur die Furcht bei den andern, daß ſie in eben der Art ſeine Tyrannei empfinden möchten. Unter ſeinen erſten Officieren ſtieg dieſe Angſt mit jedem Tage, und einer derſelben, ein Edelmann aus Poitou, der bei den Garden diente, Duchätelet,ward ſein Verräther. Nachdem ſeine Wirthin ihn bei ſeinem Major angezeigt hatte, be⸗ ſchloß er Alles zu thun, um ſein Leben zu retten. Er verſprach, für die Begnadigung Cartouche lebendig der Polizei zu überliefern. Um 9 Uhr des nächſten Mor⸗ gens, wo er zu Cartouche geladen war, begab er ſich, gefolgt von 30 Soldaten unter einem Sergeanten, nach deſſen augenblicklichem Quartier, einer Schenke in der Courtille, le Pistolet genannt. Ein vorausgeſchickter Soldat fragte den Wirth, ob Jemand bei ihm wohne? Es ward verneint. Duchätelet trat darauf ein und fragte: ob nicht vier Damen hier wären? Die Antwort lautete ja, das war das Loſungswort. Schnell drang man in das obere Zimmer, wo Cartouche mit drei ſeiner Spieß⸗ geſellen ſchlief. Er ſelbſt, der erſt um 2 Uhr in der Nacht ſich niedergelegt, war noch im feſten Schlafe. Die Drei, welche aufgeſprungen, wurden ſofort überwältigt. Der Sergeant hatte auch den vierten während des Kam⸗ pfes im Bette bemerkt, aber aus Furcht, daß Cartouche ſich ſelbſt tödten könne, oder in verzweifelter Gegenwehr einen der Seinen, rief laut aus:Verdammt! Da iſt uns der Hauptſpitzbube entwiſcht. Cartouche iſt wieder fort. Der ſchlaue Dieb ließ ſich täuſchen, er glaubte ſich unbemerkt und kroch unter die Decke. Dieſen Augen⸗ blick benutzte der Sergeant mit ſeinen Leuten, ſie ſtürzten über ihn in der Lage her, wo er ſich nicht vertheidigen konnte, faßten, banden ihn, ohne ihn ſich ankleiden zu laſſen, und ſchleppten ihn ſo nach dem großen Chatelet.

Keine Siegesbotſchaft hätte in Paris ſolche Freude