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und warmem Wetter zwiſchen dem Juli und November, am häufigſten im Herbſt, wo die Säfte der Pflanzen ſtocken oder ausſickern. Inſofern ſie nur geronnener Pflanzenſaft und Schleim ſind, ſo haben ſie etwas Gemüſe- oder Fleiſch⸗ artiges und enthalten dieſelben nahrhaſten Stoffe, wie andere Pflanzen, und zwar eine nicht geringe Menge Zucker, Gummi,
Eiweiß, Fett, Eſſigſäure, Salzſäure, Kalk, Pottaſche, Soda,
Salmiak, und Eiſentheile; das eigenthümlichſt Nahrhafte in ihnen iſt aber das Fungin(Pilzſtoff), ein Stoff, der dem in den gewöhnlichen Mehlarten ſich vorfindenden Kleber ſehr nahe ſteht, nach Bracomots Entdeckung das eigentliche
Schwammſſtelett bilret, weißlich, zellig, fibros, elaſtiſch iſt, allein genoſſen gleichgültig ſchmeckt, getrocknet Ammoniak ent⸗
wickelt, an der Luft ſich mit einer Flamme entzündet.— Die Naturforſcher haben die Pilze und insbeſondere die fleiſchi⸗ gen verſchieden eingetheilt; die gebräuchlichſte iſt: 1. Ordnung: Blätterſchwämme(Agaricoidei) mit den Arten: Scheiden⸗ ſchwämme, eigentliche Blätterſchwämme, Faltenſchwämme; 2. Ordnung: Löcherſchwämme(Boletoidei) mit den Arten: Wirrſchwämme und eigentliche Löcherſchwämme; 3. Ord⸗ nung: Stachelſchwämme(Hy dnoidei); 4. Ordnung: Keu⸗ lenſchwämme(Clavaria); 5. Ordnung: Morgel⸗ und Lor⸗ chelarten(Helvelloidei); 6. Ordnung: Becherpilze(Pe⸗ ziza); 7. Ordnung: Zitterpilze(Premella); 8. Ordnung:
Boviſte, Stäublinge, Puffe(Lycoperdon); 9. Ordnung:
Trüffel(Puber). Das Volk und der gewöhnliche Sprach⸗ gebrauch unterſcheidet nur eß bare und nicht eßbare, gif⸗ tige Schwämme.
Die eßbaren Schwämme bilden vermöge ihrer eben an⸗ gegebenen Beſtandtheile ein wohlſchmeckendes und geſundes Nahrungsmittel, das noch lange nicht in dem Umfange be⸗ nutzt wird, als es benutzt zu werden verdient. Durch ihren Reichthum an Stickſtoff ſchließen ſich die Schwämme an die Fleiſchnahrung an, und ein Beweis für ihre Nahrhaftigkeit iſt, daß ſie in Böhmen, Polen, Ungarn und Italien zu ge⸗ wiſſen Jahreszeiten faſt die ganze Nahrung ausmachen. Die höheren Volksklaſſen brauchen die Pilze nur als Ge⸗ würz in Brühen und verſchiedenen Speiſen und wählen dazu vorzüglich die Trüffeln, Morcheln, den Champignon, den
Herrenpilz und den Reitzker, welche einen angenehmen
ſcharfen Geſchmack und einen beſonderen Wohlgeruch haben; und doch liefern ſie, gehörig und nicht zu fett zubereitet, nicht nur ein wohlſchmeckendes Gemüſe, ſondern auch ein eben ſo ſchmackhaftes Kompot und Frikaſſée und können gedörrt zum Gebrauch auch für den Winter aufbewahrt werden. Es iſt nicht zu viel behauptet, daß in regneriſchen Jahren, welche meiſt Mißjahre ſind, die Pilze einen Theil des Getreides und der Kartoffeln erſetzen könnten und wür⸗ den, wenn die Kenntniß aller eßbaren allgemeiner wäre, wodurch dann auch das Vorurtheil ſchwinden würde, das im Allgemeinen noch gegen den ausgedehnteren Genuß der Schwämme herrſcht. So wird der Butterpilz(Boletus annulatus), welcher von Frühjahr bis in den Spätherbſt in unglaublicher Menge wuchert, in Böhmen allgemein ge⸗ geſſen, während er anderswo für giftig gehalten wird; in Frankreich und Italien werden die jungen Boviſte genoſſen,
während wir ſie zertreten. Daſſelbe gilt von dem ſo wohl⸗
ſchmeckenden Stockſchwamm, der in Preußen z. B. nebſt vielen andern eßbaren Schwämmen verboten iſt. Allerdings kann dem Unkundigen der Genuß von Schwämmen ge⸗ fährlich werden. Man hat eine Menge Beiſpiele von Ver⸗ giftungen, beſonders unter den niedern Volksklaſſen, wo gewöhnlich die Kinder die Pilze ſammeln, die ſie nicht kennen. Ganze Familien ſind auf dieſe Art zu Grunde ge⸗
gangen. Die Frau und drei Kinder des Euripides ſtarben an dem Genuß giftiger Schwämme; eben ſo Annäus Sere— nus, der Hauptmann von Nero's Leibwache, nebſt mehren andern Hauptleuten, Papſt Klemens VII., König Karl VI., die Wittwe des Czars Alexis, die Agrippina, Gemahlin des Tiberius Claudius Cäſar vergiftete dieſen damit. Polizei⸗ liche Maßregeln reichen nicht aus, die Gefahren der Ver⸗ giftung durch Schwämme zu verhüten; nur die allgemein verbreitete Kenntniß der eßbaren Pilze und ihrer Gegen⸗ füßler, der Giftſchwämme, kann in dieſer Beziehung Nütz⸗ liches wirken. Die Giftſchwämme, in denen Wendt, auf die neueren Unterſuchungen von Letellier und Chauſarel ge⸗ ſtützt, als giftigen Stoff das Amanitin und einige wenig bekannte andere flüchtige Stoffe erkannte, treten in der Regel mit grelleren Farben auf, als die eßbaren Pilze. Bei dieſen iſt gewöhnlich die Grundfarbe der unteren Seite des Hutes auch die der oberen Seite deſſelben; dagegen bei den giftigen bei weitem grellere Farbenkontraſte neben ein⸗ ander ſtehen, und der Stil oft reines Weiß, während ſich
auf dem Hut das hellſte Karmin zeigt, und umgekehrt, Die
blauen und grünen und die dunkelrothen ſind immer ver⸗ dächtig. Der Geſchmack iſt bisweilen bei den Giftpilzen ſo
ſtechend ſcharf, daß er die Zunge und den Gaumen ver⸗
letzt und es gar nicht zum Hinunterſchlucken gekauter roher
Stücke kommen läßt. Der Geruch iſt nicht ſelten eben ſo
beißend ſcharf, ſo daß derſelbe Thränen und Nieſen ver⸗ anlaßt, oder grell, widerlich, fad, ekelerregend, geht auch wohl in einen unerträglichen, Kopfſchmerz erregenden Ge⸗ ſtank über. Die alten, lang für ſicher gehaltenen Proben giftige von geſunden Schwämmen durch Zwiebeln, durch ſilberne in Schwammgerichten blau gewordene Löffel zu er⸗ kennen, gehören in das Bereich der Märchen, ja ſelbſt das
Blauwerden des Fleiſches eines Schwammes beweiſt nichts
gegen ihn. Scharfe, recht bittere, gallige Schwämme, die wie dumpfe Keller und ſcharf wie Rettige riechen, ſind immer zu meiden; um dieſes aber zu erproben, kann man ohne Nachtheil kleine Stückchen kauen, ohne ſie jedoch zu ver— ſchlucken. Oft ſind Geſchmack und Geruch neben unbedeu⸗ tenden Nuancirungen in Geſtalt und Farbe die einzigen Unterſcheidungsmerkmale zwiſchen eßbaren und giftigen Schwämmen. So wird der giftige Hexenpilz(Boletus luridus) und der eben ſo giftige Dickfuß(Boletus pachypus) nicht ſelten mit dem eßbaren Steinpilz(Boletus edalis) ver⸗ wechſelt. Alle drei ähneln ſich in der Geſtalt, und unterſchei⸗ den ſich nur durch die grelleren Farben der Strünke bei den giftigen Arten und durch den Geſchmack und Geruch. Der Stockſchwamm(Agaricus mutabilis) unterſcheidet ſich von dem ungenießbaren, obwohl nicht giftigen Schwefelkopf (Agaricus lateritius) faſt nur durch die hellere Farbe des letztern. Zu den Kennzeichen einer Vergiftung durch Schwämme rechnet Niemann in ſeinem„Handbuch der Staatsarzneikunde:“ Schleimhautentzündungen des Ver⸗ dauungskanales, vorübergehende Blindheit, Wahnſinn, Wuth, Zittern, dicker, blutiger Harn, ſpäter, wofern der
Tod nicht ſogleich erfolgt, zuweilen Neſſelſucht. Bisweilen
herrſchen, beſonders nach dem Genuß von Scheidenblätter⸗ ſchwämmen, narkotiſche, das Gehirn und das Rückenmarks⸗ nervenſyſtem lähmende, mit Betäubung und Schlaf ver— bundene oder doch nervöſe Erſcheinungen, nach giftigen Täublingen und Milchſchwämmen Erſcheinungen von Rei⸗ zung und Entzündung des Darmkanales vor. In manchen Fällen kommt es gar nicht zur Entwicklung des eigen⸗ thümlichen Einfluſſes des Giftes, ſondern der Körper unter⸗
liegt den heftigen Beſtrebungen, den ſchädlichen Stoff raſch


