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Haarrauch angefüllt geweſen ſei. Klarere und evidentere Be⸗ weiſe giebt es doch wohl nicht!
Es kann deshalb in Betreff des Höhenrauchs nur noch eine Frage aufgeworfen werden: Iſt es möglich, daß dieſer Rauch ſich ſo weit fortbewegt, daß er ſich über Frankreich,
das füdlich d Deutſchland und bis zu den Alpen verbreitet? Allerdings iſt dies möglich Die Fortbewegung des Moor⸗ rauchs iſt unzweifelhaft. Ich habe ihn oft bei Nordwind in Osnabrück beobachtet, während einer meiner Freunde ihn auf ſeinem Gute, welches in nördlicher Richtung lag, einige Stunden früher ſah. Der Rauch iſt aber auch im Stande, ſich in der Atmoſphäre auf ſo große Strecken zu verbreiten, und er verbreitet ſich um ſo mehr und deſto weiter, je trockener die Luft iſt. Profeſſor Kämtz erzählt, wie er während ſeines Aufenthalts auf dem Rigi im Jahre 1832 am frühen Mor⸗ gen das Thal von Schwytz ganz klar und alle Gegenſtände in den deutlichſten Umriſſen geſehen habe, wie dann zwiſchen 5 und 6 Uhr, wo in den Wohnungen Feuer angezündet wer⸗ den, über der Stadt eine Rauchwolke erſchienen war, welche, zuerſt von geringer Höhe, ſich allmälig weiter ausbreitete, immer mehr wuchs und endlich das ganze Thal erfüllte, ſo daß es ganz wie mit einem leichten dünnen Schleier über⸗ zogen erſchien. Dieſelben Beobachtungen habe ich in den Monaten Auguſt und September des Jahres 1848, in denen die Luft beſonders trocken und rein war, ſowol vom Gipfel des Rigi, als auch von den Gipfeln des Dole, des Pi⸗ latus und des Col de Balme häufig gemacht, und bin oft erſtaunt geweſen, wie eine geringe Rauchwolke, welche über
denen ungeheuere Rauchwolken täglich emporqualmten.
den wenigen Häuſern von Chamouny aufſtieg, ſich ſo weit
ausdehnen konnte,
daß ſie nach einigen Stunden das ganze
Thal erfüllte und von den Bergwänden des Montanvert bis
zu denen des Flygére reichte. Ich habe dabei ganz deutlich
den Fortgang der Erſcheinung, das Wachſen und das Aus⸗
dehnen der anfangs ſo kleinen Rauchwolke beobachtet. Be⸗ denkt man nun, daß im nordweſtlichen Deutſchland ungefähr 600,000 Morgen
Torf⸗ und Moorland jährlich binnen
einigen Monaten abgeſchwelt werden, und daß dieſe 600,000 Morgen mehr als 1800 Millionen Pfunde Rauch erzeugen, ſo kann man wohl darüber, ob ſich dieſer aardun über ſo weite Linderſtrecen hin verbreite, nicht mehr länger im Zweifel ſein. Ich will dabei natürlich nicht beſtreiten, daß zu dem Höhenrauch in mehreren Jahren, wo er in ganz bedeu⸗ tender Stärke auftrat, und ſich beſonders weit verbreitete, auch andere Urſachen mitgewirkt haben können, z. B. bei dem ſtarken Höhenrauch, der in den Jahren 1783 und 1834 bei⸗ nahe in ganz Europa ſichtbar wurde. Im Jahre 1834 fanden bei der großen Dürre dieſes Jahres in verſchiedenen
Gegenden große Moor⸗ und Waldbrände ſtatt, die ſich außer⸗
ordentlich weit ausdehnten. Im Münſterſchen und im Han⸗ növerſchen brannten mehrere große Moore vollſtändig ab,
ebenſo im nördlichen und nordöſtlichen Preußen, ferner in
Schweden und in Rußland. In Island erfolgte im Jahre 1783 einer der bedeutendſten vulcaniſchen Ausbrüche, welche jemals ſtattgefunden haben. Von Mitte Juni bis Mitte Auguſt wiederholten ſich dieſe Erdbeben unaufhörlich. Man ſah die Feuerſäulen, welche Rauch, Steine und Aſche mit ſich in die Höhe führten, 30 Meilen weit. Die Luft war beſtändig ſo mit Sand und Rauch erfüllt, daß man oft Mit⸗ tags nicht leſen konnte, und glühende Lavaſtröme bedeckten 40 Quadratmeilen weit den Boden und verkohlten alle vege⸗ tabiliſche Stoffe, welche ſie auf ihrem Wege fanden, aus Auf die Erdbeben folgten dann große Erdbrände, welche weit und breit von Rauchmaſſen begleitet waren. Mag ſein, daß dieſe das Ihrige beigetragen haben, den aus den Moor⸗ und Torf⸗ bränden in jener Zeit erzeugten Rauch zu vermehren. Aber die eigentliche Urſache des faſt jährlich und regelmäßig bei günſtiger Witterung wiederkehrenden Höhenrauchs oder Haar⸗ rauchs kann nur in den großen Moorbränden des nordweſt⸗ lichen Deutſchlands und weder in unterirdiſchen Gährungs⸗ und Verbrennungsprozeſſen, noch in Erdbeben, noch in der Elektricität geſucht und gefunden werden!—
Charakterzüge aus dem Teben Carl Auguſts,
Großherzog von Sachſen⸗Weimar⸗Eiſenach.
1.
Bekanntlich war dieſer Fürſt ein leidenſchaftlicher Jagd⸗ liebhaber. Obwohl nun die ländlichen Bewohner gar man⸗ cherlei Unbill von dem bedeutenden Wildſtand zu leiden hatten, ſo verkehrten ſie doch ſehr gern mit dem alten„gemeinen“ Herrn, mit dem ſie ſich ſo ungenirt unterhalten konnten, wie mit ihres Gleichen. Manche Ortſchaften bekamen in Folge dieſer Jagden mancherlei Berechtigungen. So konnten z. B. in dem nahen Orte Oberweimar die dort angeſeſſenen Einwohner ſämmtlich Theil nehmen, wenn Se. königliche Hoheit in der Flur jagte. Gewöhnlich pflegten dann nur Wenige zu fehlen, denn bei derlei Gelegenheiten ging es
äußerſt ſelten ohne einige originelle Witze und neckiſche Poſſen
ab. Der adeligen Umgebung des Großherzog waren freilich die bäuerlichen Jäger oft laſtig, weil ſie ſichs nicht nehmen ließen, mit dem alten leutſeligen Herrn auf das gemüthlichſte zu verkehren. Da hatten ſich nun an einem Wintertage zu einer ſolchen Jagd eine große Anzahl ehrenfeſter O weimarer eingefunden, und Landrath v. L., dem die Bauern längſt ein Dorn im Auge geweſen waren, äußerte gering⸗ ſchätzig, ſo daß er die Bauern zur Heimkehr zu bewegen ge⸗
ber⸗
Von G.
dachte:„Auf Ehrel die verdammten Bauern könnten doch zu Hauſe bleiben; was die Kerls nur wollen; die könnten lieber zu Hauſe ihr Getreide ausdreſchen.“ Zufällig hörts der Ortsſchulze, der beim alten Herrn ſonderlich in Gnaden ſtand. Die geringſchätzige leaſherang des Herrn Landraths macht dem Herrn Schultheißen gewaltig bös Blut, ſo daß er ſchnell reſolvirt zu dem Herrn Landrath herantritt, ſein Pelzkäpplein gebührend unter'n Arm nimmt und alſo ſpricht: „Hal ten zu Gnaden, Herr Landrath! Excellenz ſch einen Zinſen zu brauchen, und da ſtehen wir insgeſammt gleich zu Dienſten, ſo daß die Dreſche⸗ rei gleich los gehen kann. Halten zu Gnaden, Herr Landrath!“ Carl Auguſt hatte dieſe witzige Zu⸗ rechtweiſung mit Vergnügen angehört und meinte:„Das war einmal unrecht angekommen; halten zu Gnaden, Herr Land⸗ rath, die Bauern waſchen mit verdammt ſcharfer Lauge.“—
2.
Einmal jagte der alte Herr(unweit des Luſtſchloſſes Belvedere) in der Nähe des Dorfes Vollersroda, gerade am Kirmeß⸗Heiligabend. Da dieſer Tag zur Zeit der


