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klopft. Abends führt er die Braut in ſein Elternhaus; zieht Pferden in die Kirche abgeholt und jedesmal den Wagen hier das neue Gewand aus, legt ſeine Bundſchuhe an, wirft hinauf und herabgehoben werden, während man einen Tep⸗ ſich den Torniſter über die Schulter und eilt in den Wald pich unter ihren Füßen ausbreitet. Die Ehemänner halten zu ſeiner Heerde, von wo er ſeine Frau erſt wieder be- ihre Weiber ſehr ſtreng, und dieſe dürfen nicht mit ihnen ſuchen kommt, wenn der Vorrath im Schnappſack aus⸗ am Tiſche ſitzen, ſondern eſſen, hinter dem Manne ſtehend, gegangen. Mit größerer Feierlichkeit werden die Hochzei⸗ von ſeinem Teller. Die Zuſammenkünfte in den Spinn⸗ ten der älteſten Söhne, der„zweiten Wirthe,“ begangen, ſtuben ſind ſehr beliebt, ſollen aber der Sittlichkeit eben nicht deren Bräute in goldgeſtickten Leibchen prangen, mit vier förderlich ſein.
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= Schokatzer Burſche. Schokatzer Weib.
Nolkswirthſchaftliche Skizzen. Von H. Schulze. I. Der Menſch und die geſelſſchaft. Zunächſt werfen wir einen Blick auf den Menſchen als organiſche Leben überhaupt, oder ihn im Beſondern betreffen, Einzelnen. Er erſcheint uns hier als Organismus, und ſein Daſein und Gedeihen an beſtimmte Bedingungen
als Naturweſen, und als ſolches gewiſſen, unabänder⸗ knüpfen. So bedarf er z. B. wie andre Organismen des lichen Naturgeſetzen unterworfen, welche entweder alles ungeſtörten Vorſichgehens gewiſſer organiſcher Functionen,


