— ỹ——::x::P—ℳ!—!:—₰éòéℳ́òéℳéqéêéq——C—⁴——————õÿÿÿÿ— ſ 2. 1 Mutter Gottes um Gnade, dann kehre nicht mehr hier⸗„Ja fort!“ ſchrie die Sterbende,„und mein Fluch 5 her zurück, ſchlage den Weg durch's Blauthal ein gen Ulm verfolge Dich, wohin Du wandelſt! Aus Deiner Che V und gehe zu der Baſe, ſie wird ein mitleidiges Herz haben erwachſe Dir kein Glück— und Gewiſſensbiſſe ſollen Dich D für Deine Noth.“ Zu Tode martern— und ſie und ihre Schande ſollſt Du en Nach dieſen Worten ſchloß ſie matt die Augen und nicht vergeſſen können in alle Ewigkeit!— O, Crescenz, ſun athmete ſchwer. Crescenz verbarg ihr Geſicht in die armes Kind ſtöhnte ſie ſchmerzlich und legte einen faß Kiiſſen, worauf die Alte ruhte, und drückte es ſo tief hinein, Augenblich ihre Hände auf das an ihrem Lager zuſammen⸗ ihr aals wolle ſie es für immer darin verbergen. Die Ahne geſunkene Mädchen— dann erhob ſie ſich plötzlich mit legte ihre welken, zitternden Hände auf die blonden Flech⸗ übermenſchlicher Kraft und ſtreckte die langen, hageren we ten ihrer Enkelin und ſprach leiſe: Arme drohend nach Conrad hin, welcher von Grauſen nic „Ich will Dich ſterbend ſegnen, ſo Du thuſt, was ich erfüllt mit emporgeſträubtem Haare daſtand und den Blick al Ddir geſagt.“ nicht von ihr wenden konnte.„Fort Ketzer! Ich fluche e Das Mädchen ſchwieg. Dir!“ klang gräßlich ihre ſchrillende, halberloſchene ſog hen ſchwieg S ng.hre ſoyve. 9 „Warum redeſt Du nicht?“ fuhr ſie fort, und erhob Stimme,„ich fluche Dir, ich die Sterbende!“ zer mühſam das Haupt.— 3 Entſetzt floh Conrad von dannen, wie von Furien V u Da öffnete ſich langſam die Stubenthür. Die Alte gejagt durch Felder und Wälder. V ſſtarrte hin, und fiel mit einem Schrei des Entſetzens Die Alte ſank völlig erſchöpft zuſammen und röchelte, A Zurück auf das Bett. Crescenz ſah angſtvoll empor aud röchelte fort noch mehrere Stunden, und der ſchauerliche e Qwollte ſie umfaſſen, aber ſie ſtarrte ſo gräßlich nach der Ton, welcher um die letzten Atheinzüge kämpfte, hallte he CToChüre hin, daß das Mädchen erſchreckt3ihren Blicken folgte. furchtbar grauſig durch die enge, düſtere Stube, die nicht V Conrad ſtand auf der Schwelle bleich und verſtört, in der kleinſte Lichtſtrahl erhellte. du Sera einem Geſpenſte ähnlich. 2 ol der beginnenden Dämmerung einem eſpenſte ähnlich 3 Crescenz vermochte nicht, ſich zu erheben; Schrecken 3 Mit einer abwehrenden Bewegung fuhr Crescenz. Teeſege hielren ſie un ſoſer ve urück, keines Wortes, kaum noch des Athmens fähig. Angſt und Verzweiflung hielten ſie mit namen oſer Todes⸗ 5 ieer ed S, kwaſeete pein umfangen und gefeſſelt an die Stelle, wo ſie kniete. Was ſuchſt Du am Bette der Sterbenden?“ kreiſchte S dis; 8 2 92 ä ) 3 3 3 d y Stor Wei 1 1 I carfer Graftanffre Sie hielt die immer kälter werdende Hand der Sterbenden das Weib, und richtete ſich mit äußerſter Kraftanſtren⸗ halbbewuftlos in der il d als längſt der letzte d gung empor.„Hinaus mit Dir! Laß' uns Ruhe— und Na ewußllos in der ihren, und als, ängſt dei letzte. l t mich in Frieden ſterben! Oder willſt Du noch die Schande Lebenston verklungen und dem Grabesröcheln Todtenſtile des Ehebruchs auf ſie wälzen?“ gefolgt war, preßte ſie noch immer ihre Wangen an die V Aber danrand nicht. Er näherte ſich dem Mäd⸗ eiſige Hand der Großmutter, als ſei dieſe ihre lette ' chen und fru l Telemnelet Srne) 5 Stütze im Leben. So fand ſie noch das Grauen des hen n Bilt zullevnwen Seirwintnef ſorn Morgens. Ein betäubender Halbſchlummer hielt eine „Warum wurde die Verſchreibung zerriſſen! Ich 2e. an ch der fiel 2 will Dir ja noch mehr geben. In's Bettelhaus ſollſt Du kurze Stunde ſie umfangen— da fiel ein matter Sonnen⸗ V 1 nicht wenn Du auck nicht des Ignaz Weib wirſt.“ ſtrahl in das unheimliche Gemach, beleuchtete das Lager Lb. nnecene Luhhin dnnnannen 3 der Todten und blitzte über das bleiche Antlitz der ver⸗ 1 Ich zerriß 153 Schandbrief"ſchrie ſie krampfhaft laſſenen Unglücklichen, ſie erweckend zum Bewußtſein 3 hengus weiſ ich nicht ſo ſch lecht ſein kaun wie Ou.9 ihres Elendes, ihres namenloſen Schmerzes. Mit herz⸗ 6 1 Wicgite Weib ſüöhn⸗ gräßlich auf zerreißendem Schrei warf ſie ſich über die kalte, gefühl⸗ u dſar orer dut Sra nnch dne,. loſe Leiche, ſie krampfhaft umſchlingend, bis noch kältere,“ ſe Heilige Jungfrau! Sie ſtirbt!“ bebte es von des l eeet 3. 12 sſe e gB ſe oſt. hcß; ſ eringß ſß be gefühlloſere Menſchen ſie gewaltſam hinwegriſſen. 8 Mädchens Lippen.„Dein Anblick bringt ſie um. Gehe 1 hinnaus— fort, fort!“(Schluß folgt.) b * f 4 1 Bilder aus den deutſchen Gauen. V 4 IV. Das Eſſaß. V Von Albert Grün. b 1 . J.
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(Fortſetzung.)
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Nicchts von alledem hindert indeß den unbeſchreiblichen Göttliches bieten ſie dem Auge dar. Wenn das milde Licht Eindruck des Erhabenen, den das gewaltige und doch ſo des Abends als farbiger Dämmerſchein die Hallen durch⸗ ſtillharmoniſche Ringen und Streben der Stoffmaſſe, ſich fließt, den Säulenbündeln, ihren Kapitälen und emporſchie⸗
zum Geiſte zu ſublimiren, das gottverworrene Stammeln ßenden Ritzen die letzte Spur von ſtarrer Härte erweichend der Steine, die Unausſprechliches ausſprechen möchten, auf benimmt und die in Roth und Gold prangenden Gewölbe⸗
den lauteren Sinn macht. Rings um dich Alles„von jenem abſchlüſſe wie Zeichen der Herrlichkeit einer andern Welt klaren Ebenmaße erfüllt, welches mit der Bewegung zugleich durchſchimmern läßt; wenn dann auf den Wogen der Orgel⸗ die erhabenſte Nuhe, mit der Kraft zugleich die edelſte Maje⸗ klänge jeder irdiſche Gedanke, alle Klugheit und Selbſtſucht, ſtät“ verbindet! In die unheilige Außenwelt, ihr Wetten alle Sorge und Pein zergehend dahinſchwimmt; wenn aus* und Wagen, Rennen und Iagen, geſtatten die gemalten der Mitte betender Kreiſe leichte Weihrauchwölkchen, die Fenſter keinen Blick; nur heilige Geſchichten, nur Hehres, ſichtbar werdenden Gebete, nach oben ſchweben und dir das
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