Jahrgang 
1860
Seite
175
Einzelbild herunterladen

175 G

te der fremdartigem Accente;wie immer und bereit zu dem Ganzen nicht recht klug werden, obgleich ihm den Haupt⸗ thun, was Ihr von mir verlangt, gnädiger Herr, ſo viel gewiß ſchien, daß die beiden Männer hier e Kaxelle, das heißt, wenn wir Handels einig werden. ſchon vor Jahren eine Schurkerei mit einander be⸗ tt, walce»Nenne mich nicht gnädiger Herr, verſetzte der gangen hatten, und nunmehr auf eine neue auszu⸗ derdenderg Erſte vor Unwillen mit dem Fuße ſtampfend,»und gehen im Begriffe waren. Allein worin dieſer Schur⸗ e Geföhr,. noch weniger laſſe dir einfallen, mich beim Namen kenſtreich beſtehe, und wann er ausgeführt werden und dr zu rufen. Weißt du nicht, daß ſelbſt die Wände

ſolle, darüber hatten ſie ſich nicht Ohren haben, oder biſt du im Alter unvorſichtiger trat nun an eines der kleinen Fe geworden, als du ſonſt in der Jugend

warſt? die Kapelle beleuchtet wurde, »Ich bin, meinte der Andere gereizt und barſch; ich bin noch derſelbe wie vor zw

ausgeſprochen. Er nſter, durch welche

und ſchaute vorſichtig hinaus, ob er nicht möglicherweiſe Einen der Ge⸗

anzig Jahren, als ſellen zu erkennen vermögte. Einige Zeit lang war idoch ich auf Euern Befehl den Buben, der zwiſchen Euch ſeine Mühe vergebens, denn die Beiden wandten en, Pdde und dem Erbe ſtand, auf die Seite brachte, und ihm den Rücken zu, aber ſiehe da, jetzt drehte ſich Pne, wenn Einer von uns ſich verändert hat, ſo müßt's der Hinterſte, um nach einem Vogel zu ſehen, der ee Mbi⸗ wohl Ihr ſein, da Euch, wie es ſcheint, der alte über ihm hinkreiste, und im Momente erinnerte ſich nergottes⸗ kühne Muth abhanden gekommen iſt. der junge Forſtmann, wen er vor ſich habe.

dch..Erfreche dich nicht, Elender, rief der Reiters⸗Das iſt ja daſſelbe Gaunergeſicht, flüſterte er, hnifn de mann abermals mit dem Fuße ſtampfend,

mich mitdas ich ſchon einmal auf's Korn genommen habe. deinem Hohne zu beſudeln. Du biſt der Knecht, der V Bei Gott, der Kerl hat eine Fratze, wie ſie der für Lohn arbeitet, und bleibſt der Kne

cht, ſelbſt Teufel ſelbſt nicht teufelmäßiger erfin wenn die Arbeit eine blutige war. Höll' und Teu⸗

fel, für den Preis, den ich zahle, kann ich Burſche genug haben, die das Kind in Mutterleib umbrin⸗ gen, und brauche dir keine guten W

Warum habt Ihr Euch denn nicht ſchon längſt an Andere gewandt? erwiederte

ſchon begegnet zu ſein. Ja, ich ihn zum erſten Male ſah, dieſes Geſicht eine alte Erinnerung in mir weckte; und doch kann ich mich mit aller Gewalt nicht auf

hebete ver⸗

das Nähere beſinnen. Hm! Ich wollte, ich hätte erben Tone.Warum ſucht Ihr mich auf, ſobald meine Büchſe bei mir und wir ſtünden auf gut würt⸗ erhob er ich nach zwanzig Jahren zum erſten Male wieder tembergiſchem Boden! Tapelle za in die Gegend komme? Ich will Euch ſagen, warum. Er verſank in eine tiefe Träumerei, aber bald glag eines Einfach deswegen, weil Ihr es nicht wagt, Euch raffte er ſich wieder empor und ſchaute von Neuem derhallte, einem Dritten anzuvertrauen, und weil Ihr wohl nach den beiden verdächtigen Geſellen, die immer a ſich von wißt, daß nur ich die Gelegenheit kenne, eine Leiche noch unter dem Baume ſtanden und ſich, obwohl neer nahe, für immer und ſo ſicher verſchwinden zu laſſen, daß man aus ſo weiter Ferne kaum einen Laut hörte, Er horchte man ſie nicht finden kann, und wenn man hundert auf's eifrigſte zu beſprechen ſchienen. Doch ver⸗ jvon der Jahre lang nach ihr ſuchte. Aber kommt, laßt uns gebens! Die Erinnerung wollte nicht kommen, und der Reiter in die Kapelle treten und die Sache des Näheren noch weniger erkannte er den Begleiter des Fratzen⸗ apelle zu, 1 beſprechen. Es iſt Alles ſtill und ſicher, und.. geſichtes, den Reitersmann, der ſein Roß am Zügel eintrefen.Heide, der du biſt! rief der Erſtere faſt ent⸗ hielt, denn dieſer hatte ſich, trotz des hohen Som⸗ e und ſei⸗ ſetzt.Biſt du wahnſinnig geworden, Menſch? Willſt mers, durchaus in einen grauen Mantel gewickelt, bätte ihn du die Rache des Himmels auf dich herabbeſchwören und überdies über Stirne und Wan

,5 ra. ören, gen ein weißes nen, fank daß 5 das Heitzothum des Herrn auf ſolche Art zu Tuch gebunden, ſo daß man von ſein und ſeinn entweihen wagſt?

em Geſichte gar 1 nichts gewahr wurde. So vergingen abermals etwa UmſtindenNun, ſo bleiben wir, wo wir ſind, entgegnete zehn Minuten, da ſah Hans, wie der im Mantel, und ſich der Andere ſpöttiſch; vich wußte nicht, daß Ihr Euch nachdem er dem Andern die Hand gegeben, ſein ggen, wet. vor dem todten Bilde da immer fürchtet. 6

Pferd beſtieg und im ſchnellſten Galopp über die Haide hinritt und zwar ganz in derſelben Richtung, 1 2 die er ſelbſt einzuſchlagen hatte, während der andere Strauchklepper, ſich auf die Seite wendend, dem Walde zueilte, und nach wenigen Minuten daſelbſt verſchwand.

en ftüherNein, auch hier bleiben wir nicht, verſetzte der er rings Reitersmann.Wie leicht könnte ſich Einer über itsorte die Haide her hinter die Kapelle ſchlei

ohne daß wir ſeiner gewahr würd Worte belauſchen? Ich liebe die folge mir unter jene Buche d wir jedes Herannahenden ſch

Mit dieſen Worten führte er ſein Pferd vor⸗ wärts, einem nur wenige hundert Fuß entfernten Baume zu, der wie ein Rieſe die ganze Gegend be⸗ herrſchte, und ſein Genoſſe

folgte ihm ſchweigend aber kopfſchüttelnd. Nun erſt, als ihre Tritte nach und nach verhallten, wagte es der junge Jägers⸗

rKiſerm nann, ſich aus ſeinem Verſtecke zu erheben. Er 1 wemn batte jedes Wort gehört, konnte aber dennoch aus g,

6

doch die Mittagsſonne längſt in Gammertingen anla Manne im Mantel jedoch hatte er

auf der ganzen Strecke keine Spur mehr entdeckt.(Fortſetzung folgt.)