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Die Entdeckung der drei Oceane. 149
tigten Goldſuchern, die unter großem Geſchrei wiederfan⸗ den, was die Fiſcher lange vorher ſchon gefunden hatten.
Die Fahrt über den Ocean, die man im 15. Jahr⸗ hundert ſo hoch feierte, war über die Meerenge zwiſchen Island und Grönland ſchon oft zurückgelegt worden; ja man hatte die ganze Breite durchmeſſen; denn Basken kamen bis Neufundland. Es waren Wallfiſchjäger, die bis zum Ende der Welt drangen, bis in die Nordmeere, das lebendige Gebirge zu bekämpfen, im doppelten Graus der Nacht und des Sturmes. Wer das wagte, den ließen die gewöhnlichen Gefahren des Meeres ziemlich kalt.
Edler Krieg, herrliche Schule des Muthes! Der Wallfiſchfang war damals nicht eine leichte Metzelei mit aus der Ferne wirken⸗ den Maſchinen. Man rückte dem Feind auf
mehr nach Norden. Niemals fand man ihn in der heißen ſüdlichen Strömung. Das half ſehr, den rechten Weg dieſer Strömung zu finden,
Wenn der Wallffiſch die heißen Waſſer ſcheut und den Aequator nicht überſchreitet, kann er nicht um Ame⸗ rika herum. Wie kommt es nun, daß ein auf dieſer Seite Amerika's verwundeter Wallfiſch ſich manchmal auf der entgegengeſetzten zwiſchen Amerika und Aſien findet? Weil eine nördliche Paſſage exiſtirt. So begrün⸗ dete der Wallfiſch die Wiſſenſchaft der Meergeographie.
Von Schritt zu Schritt hat uns der Walffiſch überall hingeführt. Selten, wie er es heute iſt, zwingt er uns, ihm bis in den äußerſten Winkel des Stillen Oceans, die Behringſtraße, und in die antarktiſchen Meere zu folgen. Es gibt ſogar eine unge⸗ heure Region, welche
den Leib, ſetzte Leben
kein Fahrzeug(weder
gegen Leben. Man tödtete nicht viel Wall⸗ fiſche, aber man ge⸗ wann unendlich an Seetüchtigkeit, Ge⸗ duld, Schlauheit, Un⸗ erſchrockenheit. Man brachte weniger Thran aber deſto mehr Ruhm zurück.
Man verdankt den Wallfiſchen ſehr viel; ohne ſie hätten ſich die Fiſcher ſtets an der Küſte gehalten, denn beinahe alle Fi⸗ ſche ſind Küſtenbe⸗ wohner; der Wallfiſch emancipirte den Fi⸗ ſcher, führte ihn über⸗ all hin, von einem Ende der Welt bis zum andern.
Es gab damals weniger Eis, und ſie verſicherten, den Pol berührt zu haben(ſie kamen in der That bis auf wenige Meilen hinan). Grönland ſuchten ſie nicht; ſie ſuchten den Wallfiſch und die Pfade des Wallfiſches. Der Wallfiſch aber wohnt überall; wenigſtens findet man überall dieſe oder jene beſtimmte Species.
Die niedrigeren Arten(mit einer Floſſe auf dem Rücken) finden ſich in allen Meeren, an den Polen und unter dem Aequator.
In der großen, dazwiſchen liegenden Region herrſcht der Pottfiſch, indeſſen mit einer gewiſſen Neigung zum Süden.
Als Gegenſatz dazu fürchtet der eigentliche Wallfiſch die warmen Meere. Seine aus Mollusken und andern elementaren Geſchöpfen beſtehende Nahrung ſuchte er
Die Mündung der Themſe
Kriegs⸗ noch Kauffar⸗ teiſchiff) je paſſirt, ei⸗ nige Grade ſüdlich von der Spitze Ame⸗ rika's und Afrika’s, und die nur von Wall⸗ fiſchjägern befahren wird.
Wenn man ge—⸗ wollt, hätte man die großen Entdeckungen des 15. Jahrhunderts viel früher haben ma⸗ chen können. Man hätte ſich an die Schweifer auf dem Meere, die Basken, die Irländer, Norwe⸗ ger und unſere Nor⸗ mannen, wenden ſol⸗ len. Aus verſchiede⸗ nen Gründen miß⸗ traute man ihnen. Die Portugieſen woll⸗ ten nur Menſchen, die ihnen dienſtbar oder aus ihrer Schule her⸗ vorgegangen waren, anwenden. Sie fürchteten unſere Normannen, welche ſie von der afrikaniſchen Küſte, wo ſie ſich angeſiedelt hatten, vertrieben. Anderer⸗ ſeits hielten die kaſtiliſchen Könige die Basken, welche vermöge ihrer Freiheiten einen Staat im Staate bil— deten und ſtets für aufgeregte und gefährliche Köpfe galten, fern von dergleichen Unternehmungen. So blieben die Fürſten Spaniens ſchwach zur See. Auch die große Armada konnte Nichts ausrichten, da Philipp, obgleich er zwei baskiſche Admirale hatte, ſie durch einen Kaſti⸗ lianer kommandiren ließ.
Eine fürchterliche Krankheit war im 15. Jahr⸗ hundert ausgebrochen, der Golddurſt, das abſolute Ver⸗ langen nach Gold. Es gab kein Mittel mehr, die Aus⸗


