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Die Camarilla in Spanien.
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— Ich befinde mich wohl, entgegnete die Dame mit matter Stimme, und ich danke Ihnen!
— Mird rief der Pole.
— Ja, gewiß, Ihnen; denn Sie erretteten
ich vom gewiſſen Tode. 1— Nicht ich, ſagte Krakowsky, ſondern dort ſt
ſteht Ihr Retter; indeſſen auch wenn ich es wäre, würde meine Schuld gegen Sie noch lange nicht abgetragen ſein.
— Sprechen wir nicht davon? meinte Con⸗ ſtantia.
Krakowsky verbeugte ſich zum Zeichen des Ge⸗ horſams und wendete ſich zu Don Salo:
— Sennor, ſagte er, Se. Majeſtät hat be— fohlen, daß Sie früh im Schloſſe erſcheinen ſollen.
— Dies wäre ohnehin geſchehen; entgegnete der Doktor.
— Und dann, fuhr Krakowsky fort, frage ich Sie, ob ich jetzt die Gefühle meines Herzens und einen Wunſch ausſprechen darf, deſſen Er⸗ füllung erſt mein ſchnelles Glück in dieſem Lande aufwiegt.
— Sprechen Siel ſagte der Arzt lächelnd.
Der Pole wendete ſich wieder zu der Nichte derſelben.
— Conſtantia, ſagte er im bittenden Ton.
Die junge Dame ſenkte den Kopf.
— Conſtantia, fuhr Krakowsky fort, ſind wir einig?
Das Mädchen hob das Haupt um ein Ge⸗ ringes und ließ es dann abermals ſinken, in welcher Bewegung indeſſen eine Bejahung jener Frage liegen zu ſollen ſchien. Zugleich aber ſtreckte ſie dem jungen Manne ihre beiden Hände ent⸗ gegen und Krakowsky ergriff dieſelben, welche jetzt warm waren, indem er ſich auf die Knie warf. Conſtantia's Hände aber waren jetzt warm.
Krakowsky ſprach kein Wort, ſondern erhob ſich, nachdem er die beiden ihm gereichten Hände geküßt, und ſagte zu Don Salo:
— Sie ſehen, Sennor, was ich meinte, was ich wünſche.
— Ich ſehe es, ſprach jener, und ich bin mit Ihrem Wunſche einverſtanden; Gott ſegne Euren Bund!
Dem feſten Manne traten bei dieſen Worten
die Thränen in die Augen, und ſich zu Conſtan⸗ tia neigend, drückte er deren Kopf an ſeine breite Bruſt, während er mit dem rechten Arme den Polen umſchlang.
Alle drei blieben mehrere Minuten in dieſer Umarmung und als ſie ſich trennten, fügte der Arzt ſeinen erſten Worten hinzu:
— Und möge er auch unſer Vaterland glück⸗ lich machen!
Noch verplauderten die drei Perſonen eine an⸗ genehme halbe Stunde, und ſodann begaben ſich Don Salo und der junge Pole wieder nach dem Schloſſe.
Hier war es unterdeſſen bereits wieder leben
dig geworden, und zwar lebendiger, als zuvor. Thüren klappten, Diener rannten hin und her, und zwiſchendurch zeigte ſich auch ab und zu die Geſtalt eines Herrn oder Edlen, der nach dem Schloß berufen oder den die Pflicht dorthin rief:
Jene letztern aber wendeten ſich faſt ausſchließ⸗ lich dem Krönungsſaale zu und dort, wo San Fernando und Valdes bereits harrten, fanden ſich auch die nun neu ernannten oder zu ernennenden Staatsſekretäre zuſammen; endlich erſchienen auch die beiden Infanten und bald nach denſelben der König.
Ferdinand erſchien ausnehmend heiter. Statt daß die Gefahr, in der er geſchwebt, ihn hätte niederſchlagen ſollen, ſchien er nur an ihre glück⸗ liche Bekämpfung zu denken. Er grüßte nach allen Seiten hin und nahm auf dem Sitze des Königs Platz, um zuvörderſt die Verſammlung zu muſtern.
Dann rief er den Herzog San Fernando her⸗ vor und ließ ſich die neuen Conſeil⸗Mitglieder vorſtellen.
— Wie, rief er, Don Salo iſt nicht unter ihnen?
Fernando ſchien verlegen zu werden. Doch Salo trat vor und entgegnete mit einer Ver⸗ beugung:
— Nein, Majeſtät, das verträgt ſich nicht mit meinen Pflichten!
— Ich verſtehe Sie nicht! ſagte der Arzt.
— Ich kann kein Miniſter ſein, Majeſtät!
— Weshalb nicht!
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