Jahrgang 
1857
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wie gefährlich es ſei, ſich mitten unter die Käm⸗ pfer zu wagen. Sie folgten dem Herzog von Bevern.

Während Friedrich mit ſeinen beiden Beglei⸗ tern die Höhe hinunter ſprengte, empfing Dies⸗ kau's Batterie die franzöſiſchen Reiter mit einer Salve. Die Franzoſen ließen ſich jedoch dadurch nicht aufhalten, und erſt als ein ganzes Regiment unter der Anführung des Oberſten von Kleiſt zur Deckung der Dieskau'ſchen Batterie herbeieilte, ſchwenkten ſie links ab und ſtürmten nun auf die Oeſterreicher ein, bei denen Prinz Friedrich, Buddenbrok und Fouqué ſoeben angelangt waren.

Wir ſind verloren, Hoheit! rief Fouqué. Dieſe Franzoſen reiten die Huſaren über den Haufen. Und dort, Sacrement, ein ganzes fran⸗ zöſiſches Regiment, das Münchow's Grenadieren zu ſchaffen machen wird.

Er hatte Recht. Da die öſterreichiſche In⸗ fanterie ſich erſt in der Ferne formirte und auch die Preußen nur langſam anrückten, ſo waren die kleinen Abtheilungen der öſterreichiſchen Hu⸗ ſaren und der Münchow'ſchen Grenadiere gänzlich bloßgeſtellt. Die Franzoſen attaquirten bereits die Huſaren, die zurückweichen mußten. Das Kleiſt'ſche Regiment rückte nun an, zu ſpät, um die Grenadiere Münchow's zu retten, die ſich vor der franzöſiſchen Uebermacht zurückzogen.

Wir werden gefangen genommen! rief Buddenbrok. Wir müſſen in den Wald.

Und dann auf einem Umwege zurück nach dem Hauptquartier, zu Roeder, ergänzte Fouqué. Die Franzoſen merken ſchon, daß wir nicht hier⸗ her gehören. Da kommen ſie!

In der That ſprengte eine Abtheilung von ungefähr zwanzig franzöſiſchen Reitern auf den Prinzen und deſſen Begleiter zu, die ganz iſolirt in der Nähe des Waldes hielten, während die letzten Reſte der Huſaren und der Grenadiere ſich mit den Franzoſen herumſchlugen.

Ja, wir müſſen zurück! rief der Kronprinz ärgerlich. Hinein in den Wald! Ich glaube, mein Vater ließe mich bei den Franzoſen, aus reiner Malice. Nun, das wäre eben kein Un⸗ glück. Aber bei einer ſolchen Lumperei gefangen genommen werden nein!

Damit riß er ſein Roß herum, und hart ver⸗ folgt von den Franzoſen, umſauſt von den Flin⸗ tenkugeln der franzöſiſchen Infanterie, ſprengten ſie in den Wald, in den ein breiter und geebneter Weg führte. Sie hatten den Vorzug der beſſeren Pferde. Dennoch folgten ihnen die Franzoſen auf Piſtolenſchußweite, ihnen zurufend, ſie ſolltenſich ergeben, feuerten auch zuweilen ihre Piſtolen ab, ohne jedoch zu treffen.

Wären die Oeſterreicher nicht ſo langſam geweſen und auch Kleiſt, ſo könnte jetzt die ganze Linie im Feuer ſein! rief der Kronprinz. Aber der Alte hat ſie Alle mit ſeiner Langſamkeit an⸗ geſteckt!

Denken Sie jetzt nicht daran, Hoheit! rief Fouqué. Denken Sie nur an Ihre Rettung. In den Wald hinein können wir nicht. Alſo grade⸗ aus. Wir müſſen erſt den Franzoſen aus dem Geſicht ſein.

Sie ſpornten ihre Roſſe zum ſchnellſten Galop. Dennoch hielten es die Franzoſen eine Zeit lang mit ihnen aus. Erſt allmählich begannen die Pferde der ſchweren Reiter zu ermüden. Schon hörten die Fliehenden das Geknatter der Schüſſe nur noch ſchwach herüberſchallen.

Jetzt kam ein Kreuzweg. Der große, breite Weg führte weiter, gradeaus, aber es durchſchnitt ihn ein anderer, der ſchmaler war. Die Fliehen⸗ den ſchlugen denjenigen ein, der nach rechts führte, da er ſie näher an das Lager der Reichsarmee führen mußte. Etwas langſamer ſprengten ſie weiter. Noch waren die Franzoſen hinter ihnen, aber bereits in großer Entfernung.

Hm, ſagte Buddenbok, der einen flüchtigen Blick auf die Sonne geworfen hatte, wir reiten gerade nach Norden anſtatt nach Oſten. Auf dieſem Wege kommen wir wahrſcheinlich nicht nach dem Lager.

Aber wahrſcheinlich an die letzten preußi⸗ ſchen Vorpoſten auf dem äußerſten rechten Flügel! rief der Kronprinz. Nur vorwärts! Wir können doch nicht in den Wald hinein!

Sie ſprengten weiter, eine halbe Stund Die Hufſchläge der verfolgenden Frag hinter ihnen verſchollen. Aber deß

ſich nicht. Zuweilen trafen ſie