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Die Hochzeit der Büßerin.
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Heinrich Thomé hatte Maria am folgenden Tage beſucht. Als er ihre Zelle verließ, mel⸗ dete Schweſter Martha die Ankunft eines Be⸗ nediktiners, der durch den Erzbiſchof ungehin⸗ derten Einlaß in das Gefängniß erlangt habe. Maria erbleichte, ſchwankte und fiel in ihren Seſſel zurück.
— CEr iſts, ſagte ſie, ihrer ſelbſt kaum mäch⸗ tig und verbarg das Geſicht in ihren Händen.
Der Mönch trat ernſt, ſchweigend und trau⸗ rig in die Zelle.
— Schweſter, redete er ſie mit tonloſer Stimme an, ſteh' auf und komme her zu mir; ich habe lange genug gebetet für Dich und mich.
— Fürchte Dich nicht, fuhr er fort, als Maria nicht antwortete, ich bin nichts, als Montbruns Schatten, ein irrer, demuthsvoller Geiſt, der bereuend nun hinüber ſchwankt in das ewige Leben. Maria, ich liebte, bethörte und verführte Dich, heute flieht meine Liebe nur dem Himmel zu. Aber oft zieht Dein Bild, die Erinnerung an Dich, verwirrend durch mein nächtliches Gebet, und die Sehnſucht erblühte in meinem Herzen, Dich ein Mal noch wieder⸗ zuſehen, ein Mal noch Deine Hand zu faſſen, die mein Herz verwundet hat. Vergieb, es iſt mein letztes Lebewohl Allem, was hienieden weilt.... O Maria, ſiehſt Du mich nicht, hörſt Du mich nicht? Ich bins, der mit Dir ſpricht und ſeine Hand Dir bieten will.. O nimm ſie, Maria, es iſt die Hand eines Bruders, nimm und berühre ſie und Alles ſoll vorbei ſein.
Maria reichte ihm ihre Hand langſam und ſeufzend.
— Du warſt grauſam, Montbrun, ſagte ſie, Du ließeſt in meinem Herzen den Gedanken Deines Todes elf fürchterliche Jahre. Ach, Du weißt nicht, was ich that, um meine Liebe und meine Schuld zu vergeſſen. Mit Dir, bei Dir war ich kein verlorenes Weib, nein, ich war eine Liebende, die kraft und im Namen der Liebe ſelbſt zu den Füßen Gottes Verzeihung gefunden hätte. Doch ſeit jenem Tage, an dem mein Dolch nach Deinem Herzen trachtete, ver⸗
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ſank ich bethört und verlaſſen in Leidenſchaft und Wahnſinn.
— Höre mein Bekenntniß, Maria. Jenes Weib, das Du tödtlich trafſt, als Du mich ſelbſt verwundeteſt, betete an jenem Tage zum erſten Male um ihr Leben; ſie betete zu Gott, das meinige zu retten. Und er rettete mich, zwei Mal, den Leib und die Seele. Denn durch ihr Gebet erſchüttert, betete auch ich.
— Ach! rief Maria, fortgeriſſen durch die Hoheit ſeiner Empfindungen, ſo liebteſt Du ſie mehr, als mich?
— Wer ſagt das?... ich nicht, entgegnete er, Du gehörteſt mir im Zauber der erſten Liebe.... Doch, wir ſind hier fern von jener Zeit der Stürme und Gefahren.
— So fern! wiederholte Maria und erhob ſich leidenſchaftlich bewegt, ach glücklich, wer vergeſſen kann!
— Geh, geh, Maria, Du vergaßeſt zuerſt. Glaubſt Du, daß ich nur das Büßerkleid auf mein Herz legte, um hierher zu kommen?
Maria warf ſich, überwältigt von den Er⸗ innerungen an ihre Liebe, in die Arme des Benediktiners.
— Gelobt ſei Gott! rief ſie verklärt, jetzt kann ich ſterben. O Philipp, welche Seligkeit, zu wiſſen, daß ſo viele Jahre hindurch Dein Herz noch für mich ſchlug!
— Auf, Maria, und ermanne Dich, ent gegnete ihr der Mönch, ehe die Kraft uns ver⸗ läßt. Denke, daß dies Herz, das ich an dem meinigen ſchlagen fühle, weder Dir noch mir gehört.... Denke jenes edlen Mannes, der die Heiligkeit der Familie und den Segen der Che über Dich verbreitet!
Maria entwand ſich den Armen Montbruns.
— Heinrich Thoms, ſagte ſie leiſe, Heinrich Thomé... ich vergaß ihn..
Schweigen folgte ihren Worten.
— Doch, begann ſie wieder und neigte ge⸗ dankenvoll das Haupt, darf ich mein Herz weder Dir noch mir weihen, ſo gehört es we⸗ nigſtens Gott.
— Ja, Maria, und bei ihm, dort oben,
erwarte ich Dich... glaub', es währt nicht 41 ¾
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