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ren ehrlichen Leuten, wie ſo oft die ſeltſamſten Zufälligkeiten ſich um das Leben genialer Men⸗ ſchen zu häufen ſcheinen. So geſchah es einſt, daß er auf einem naturforſchenden Streifzuge in den ſteyriſchen Alpen ſeine Hand in die Höh⸗ lung eines alten Eichenſtammes ſteckte und darin
eine Kröte von ungewöhnlicher Größe fand,
von welcher bei dem verhältnißmäßig geringen Umfange der Oeffnung anzunehmen war, daß ſie in noch ganz jugendlicher Geſtalt vom Winde in die Höhlung geweht worden, und folglich— in Anbetracht des langſamen Wachsthums die⸗ ſer Thiere— wohl drei, vierhundert Jahre dort zugebracht hatte.— Ein ander Mal beſuchte Nodier auf einer Reiſe durch die Normandie eine Dorfkirche, und ſah von der Wölbung der Decke eine rieſenhafte Kreuzſpinne und eine eben ſo ungeheure Kröte herabhängen. Auf ſeine Nachfrage ward ihm von einem Landmanne be⸗ züglich dieſes ſonderbaren Paares folgende aben⸗ teuerliche Geſchichte erzählt.
Ueber dem Grabe eines längſtverſtorbenen Barons, der bei Lebzeiten der Schrecken der Ge⸗ gend geweſen war, und deſſen geharniſchtes Steinbild auf dem Leichenſtein ausgeſtreckt lag, noch heute von den Landleuten voller Furcht und Abſcheu gemieden, brannte in Folge eines, von jenem Ritter auf dem Todbette gethanen Gelübdes, eine ewige Lampe, wozu von ihm ein mehr als hinreichendes Capital geſtiftet wor⸗ den war. Dieſe Lampe ſah der Pfarrer des Orts, deſſen Fenſter den Kirchenfenſtern gegen⸗ über lagen, in mehreren auf einander folgenden Nächten um Mitternacht regelmäßig düſterer brennen und endlich verlöſchen. Er ließ den Küſter kommen und beſchuldigte ihn, das zum
Unterhalte der Lampe empfangene Oel fuͤr ſich verwendet zu haben;
Jener aber ſchwor bei allen Heiligen, daß er ſeit den funfzehn Jahren ſeiner Amtsführung alle Abend regelmäßig, die Lampe vollgegoſſen habe, und behauptete, das müſſe ein Schabernack von dem boshaften Ritter
ſein, der noch dreihundert Jahre nach dem Tode
an den Menſchen ſeine Tücken üben wolle, wie
er es bei Lebzeiten gethan.
Am nächſten Abend ließ der Pfarrer in ſei⸗ ner Gegenwart die Lampe füllen und anzünden,
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ſchloß die Kirche ab, nahm den Schluͤſſel an ſich, und ſetzte ſich dann mit ſeinem Brevier an's Fenſter, um Acht zu geben. Um die gewöhn⸗ liche Zeit war der Lichtſchein drüben ſchwächer und erloſch wie alle Abende um die zwölfte Stunde. Diesmal überzeugte ſich der Pfarrer, daß dem Küſter keine Schuld beizumeſſen ſei; anderweitiger Diebſtahl war ebenfalls unwahr⸗ ſcheinlich, da die heiligen Gefäße und Meßge⸗ wänder ſtets unangetaſtet blieben. bekannten Urſache des Ereigniſſes auf die Spur zu kommen, beſchloß der Pfarrer, die nächſte Nacht nicht nur ſelbſt die Lampe zu beſorgen, ſondern auch in der Kirche anweſend zu bleiben. In einem Beichtſtuhl ſitzend, erwartete er die Mitternachtsſtunde. Noch leuchtete die Lampe mit ruhigem, gleichmäßigem Scheine. Da ver⸗ nahm der Pfarrer ein leichtes Geräuſch, wie wenn ein Stein weggeſchoben würde; dann ſah er den Schatten eines Thiers mit rieſigen Pfo⸗ ten an einen Pfeiler hinaufkriechen, den Karnieß entlang laufen, einen Augenblick an der Decke erſcheinen, dann das Seil hinabgleiten, und ſich auf die Lampe niederlaſſen, die ſofort erbleichte und auslöſchte. Dem Dinge nähere auf die Spur zu kommen, wählte er in der folgenden Nacht ſeinen Platz dicht bei der Lampe und ver⸗ ſah ſich mit einer Blendlaterne. Alles wieder⸗ holte ſich wie zuvor, nur daß der nähre Stand⸗ punkt dem Pfarrer erlaubte, den Ort in's Auge zu faſſen, von welchem das Anfangs wahrge⸗ nommene Geräuſch ausging. Es war dies des Ritters Grabmal. Langſam hob ſich die aus⸗
gehauene Steinplatte, und durch den Spalt
ſchlüpfte eine Spinne von der Größe eines Pu⸗ dels, mit ſechs Zoll langen Haaren und eine Elle langen Füßen, die ohne Zögern den geſtern bemerkten Weg einſchlug, ſich auf die Lampe niederſenkte, und das Oel derſelben verzehrte, ſo daß ſie augenblicklich erloſch. Jetzt beleuchtete der Pfarrer mit ſeiner Blendlaterne das Grab des Ritters und bemerkte, daß der Spalt deſ⸗ ſelben durch eine Kröte von der Größe einer Meerſſchildkröte offen gehalten ward, die ihren rieſigen Körper dazwiſchen klemmte, um der Spinnie wieder den Eintritt zu ermöglichen. Sobaldd dieſe zurückkam, ſpritzte ſie dem Gefähr⸗
Um der un⸗
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