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Backenbart vom reinſten Schwarz umgab ſein rundes, ſtarkes Geſicht, und ſein Auge, von der⸗ ſelben Farbe, verrieth eben ſo viel Klugheit, als Gutmüthigkeit. Seine Kleidung war zwar eine bei weitem weniger gewählte, als die ſeines Begleiters; aber ſie war um Vieles ſolider und glich der eines ſchlichten, wohlhabenden Bürgers.
Niemand hätte in dieſem jungen Manne den Jünger eines polizeilichen Vigilanten geahnt, obgleich ſein bisheriges Leben vollkommen der Art geweſen, daß es nur eine würdige Vor⸗ ſchule des ehrenwerthen Berufes, dem er ſich zu widmen ſeit einiger Zeit im Begriff ſtand, ge⸗ nannnt werden könnte. Mit vierzehn Jahren bei einem Kaufmanne in die Lehre getreten, hatte er dieſe mit dem funfzehnten Jahre verlaſſen, nachdem er die Kaſſe ſeines Lehrherrn um ein Weniges zu erleichtern getrachtet. Ein Jahr ſpäter war er bei einem mißglückten Verſuche, ſich der Uhr eines Zuſchauers im Opernhauſe zu bedienen, betroffen, und dafür eine Zeitlang ſeines koſtbarſten Gutes, der Freiheit, entzogen worden. Und nachdem er in ähnlicher Weiſe noch öfters die Härte des Geſetzes erfahren, war er endlich auf den Gedanken gerathen, ſich mit ſeiner bisherigen Peinigerin, der Polizei, in ei⸗ ner Weiſe zu liiren, welche es ihm möglich machte, ungekränkt an Leib und Ehre, ſeinem Gelüſte nach dem Gute Anderer Genüge zu thun.
Er ward,— ob mit polizeilicher Erlaubniß, das wiſſen wir nicht— der Vigilant eines Vi⸗ gilanten, und zu der Zeit, von welcher unſere Erzählung handelt, finden wir ihn in der Aus⸗
übung ſeines ſchönen Berufes begriffen, von
dem er möglicherweiſe hoffen durfte, daß er einſt, nach Vollbringung ruhmreicher Thaten, ein„officieller“ werden würde.
Die Stellung eines wirklichen geheimen Vi⸗ gilanten war ſeit langer Zeit das höchſte Ziel ſeines Trachtens und Wirkens geworden.. Die Folge wird zeigen, ob und in wie weit er dieſe hohe Staffel eines beneidenswerthen Be⸗
kleine Abkürzung ſeines ehrenwerthen Namens erlaubte, ſo daß er in ihrer Geſellſchaft ſchlech⸗ weg Mätzchen gerufen ward, was ihm übrigens, beſonders wenn das ſchöne Geſchlecht ſich dieſe Vertraulichkeit geſtattete, ſehr zu ſchmeicheln ſchien.
Kehren wir jetzt zu dem Punkte zurück, wo wir dieſe beiden Männer, durch das plötzliche, außerhalb der Höhle vernommene, Gerauſch gewiſſermaßen in Schrecken verſetzt, dieſelbe verlaſſen haben.
Fiſchdorf, die rechte Hand an den Griff des Piſtols gelegt, welches er für den Fall einer äußerſten Gefahr in ſeiner Manteltaſche ver⸗ borgen hielt, blieb einige Sekunden lang lau⸗ ſchend am Ausgange der Höhle ſtehen, während ſein Auge mit wahren Falkenblicken nach der Ur⸗ ſache der verrätheriſchen Störung umherſpähte.
Plötzlich prallte er, wie von einer Otter ge⸗ ſtochen, einen Schritt zurück und flüſterte ſeinem Gehülfen in einer Art Diebesſprache haſtig die Worte zu:
„Wir ſind behorcht worden... Hören Sie wohl... Das ſind Menſchentritte!“
Es gehörte ein feines, geubtes Ohr dazu, um in dieſem Augenblicke ein leiſes Geräuſch zu vernehmen, welches dem behutſamen Schlei⸗ chen eines Menſchen glich, welcher, außerhalb der Höhle, ſich behutſam nach einer entgegen⸗ geſetzten Richtung entfernte.
„Hören Sie?..“ fragte Fiſchdorf wieder⸗ holt und flüſternd ſeinen Gefährten.
Der Letztere nickte bejahend.
„So folgen Sie mir... Umgehen Sie die
Höhle und kommen Sie dem Kerl, der es ge⸗ wagt hat, uns zu behorchen, in den Rücken...“ Geſagt, gethan. Wenige Augenblicke darauf waren die beiden Vigilanten aus der Höhle ver⸗ ſchwunden und ihre haſtigen Schritte verhallten bald zwiſchen den Klüften und Geſträuchen, welche das Terrain wild und regellos umgaben. Laſſen wir ſie ihren Weg verfolgen und wenden uns der Urſache ihres ſo plötzlichen
in Mitglie ei Si rufes erreichte, und haben wir für jetzt zur Cha⸗ Aufbruches zu. n deſſ Nacht rakteriſtik dieſes wrdigen Handlangers der öffent⸗ Der junge Mann, welchem, hinter Felſen von— lichen Sicherheitsbehörde nur noch hinzuzufügen, verſteckt, von der Unterredung der beiden Spione underie daß er ſich Mätzering nannte, ſeinen vertrau⸗ keine Silbe entgangen war, und deren Inhalt 1 1 und ten Freunden und Bekannten jedoch gern e⸗ auf ihn einen ſichtbaren, tiefen Eindruck gemacht—f er 5
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