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agelhaſte t der Dper Dt den Ans⸗ ſt, daß man aan, ſo darf Dhidlogen erfaßt haden ds ſich, in antk ordinär gebliebener de Sprachen
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er Geſchichts⸗ Zeit zu haben keinen Sinn werden die ztſtrablen der zen und den
zu würdigen, es römiſchen dwiſſenſchaft⸗ eeſten Namen n durch dieſes die Schatten⸗
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Dierte Folge. Feuillelon.
ig. Der Canal wendet ſich und man ſieht Santa Maria Da 9. Eine he atnnine e denen Aller auf della Salute mit ihren Domen, ihren Anhäufungen von ſich gezogen hat, ſo glauben wir unſern Leſern eine Freude Sculpturen, ihren mit Statuen laſteten Giebel mie eine zu machen indem wir ihnen den folgenden Artikel mittheilen, reiche Gecdegälatſon, n 8* ſß di uds i 3 tſame hen, 1 d letzten Bande der„Voyage en weißliche Coralle ſich aus dem Wa rerhe en; etwa weiter en wipde Taden entnain welcher in den letzten Tagen auf einer audeun Inſel zigt ſich San Giorgio Maggiore 4. in Naris erſchi iſt: ganz wie eine prächtige Perlenmuttermuſchel abgerundet und bei Hachette in Paris erſchienen iſ 5 Gondel; man muß mit Stacheln beſetzt. Men wendet die Augen nach der linken Ich verlebte meinen Tag in der Gondel; me 3 Seſte und dor ut Sauet Marens, der dhuu don de zuerſtenanerrnden Perte Jendene, uh babe nicts geſehen, Marcus, der Plet, der Sogenzalaſt Waheſceinlih gebi 9 8⸗1u 1 zche N
das ihm leichfemnmnt ich kenne nur eine Stadt, die ſich ihm es kein gleiches 4 tuſs 3 4 urerhtt von fern und blos in Betreff der Architektur nähert, und das Das läßt 1. ic richre en; nan un Kubfarßi he iſt Oxford. Auf der ganzen Halbinſel kann nichts mit ihm ſehen, und was ſin upferſti he ohne der en? Es gie t zu verglichenß werden. Wenn man ſich an die ſchmutzigen V viele Formen, ie zu m de uſanmenünſung von Meiſter⸗ Straßen in Rom und Neapel erinnert, wenn man an die werken, eine zu große elſchövenpung der Erfindung; en trockenen, engen Straßen in Florenz und Siena denkt, wenn V kann nur ſenan einen a dden enen, ziemlich trockenen e⸗ man dann dieſe marmornen Paläſte, Brücken und Kirchen, danken herau luchen, wie einen Lß ,den an ziöringen dieſe prachtvolle Verzierung von Säulen, Balconen, Fenſtern, würde, uinſa e vn en iſenden aume zu geben. gothiſchen, mauriſchen byzantiniſchen Karnießen und überall Das, was Lrherri ht, iſt dehre he kand Reljeäage auteſt die Gegenwart des ſich bewegenden, glänzenden Waſſers be⸗ die Miſchug, we che das Banz. ma jt, die a er ſiedenbeit trachtet, ſo fragt man ſich, weshalb man ſich nicht ſofort und der lontraſt, ſich zur Harmonie geſtalten. Man hierher begeben, weshalb man zwei Monate in anderen ſtelle ii ut oder John Shaucfachen vor, die an aiſ Städten verloren und nicht ſeine ganze Zeit Venedig ge⸗ und d rnre Eneun ame lüngen und die dürch ſhre Prn ht widmet hat. Man macht den Plan, ſich hier niederzulaſſen; oder dech ihre Schönheit den Einklang unter ſich herſtellen. man ſchwört es ſich, wieder hieher zu kommen; zum erſten Male
Her bewundernswerthe Platz, von Säulengängen und
.. 6 rn m lien eingefaßt, verlängert ſeinen Säulenwald, ſeine
n nicht blos mit dem Geiſte, ſondern mit dem Palfer di, derlängert 4 Lenunddin nmeder ganzen Perſon. Man fühlt ſich bereit, corthiſchen Capitäler, ſeine Statuen, die edle und ver⸗ 9 7 7
glücklich zu ſein; man ſagt ſich, das Leben ſei ſchön und gut.
ſchbenartige Anordnung ſeiner claſſiſchen Formen in ein
Man braucht nur die Augen zu öffnen; man braucht ſich gar Weck. An ſeinem halb gothiſchen, halb byzantiniſchen
nicht zu bewegen; die Gondel bewegt ſich, ohne daß man
ede erhebt ſich die Baſilika unter ihren zwiebelartigen
etwas davon bemerkt, voran; man liegt in derſelben und omen und ihren ſpitzen kleinen Glocken, mik ihren Arcaden „ tt, 8
läßt Körper und Geiſt gänzlich ſich gehen.
Eine feuchte, ſlit Nebenfiguren ausgeſchweift, ihren mit kleinen Säulen
;;. ü H i pſoik getä Gewölben 4 1 Wangen. Man ſieht die roſen⸗geſchmückten Hallen, ihren mit Moſoik getäfelten Ge. waine Lußt eueat aai wormanda in ver ihr. und demfihrem mit farbigem Marmor eingelegten Pflaſter, ihren von unigen der Dannerang ſchlafenden Paläſte auf der bref Gold glänzenden Kuppeln: ein ſeltſames und geheimniß⸗
ten Fläche des Canals ſich wellenförmig bewegen; man vergj Alles, ſeinen Beruf, ſeine Pläne, ſich ſelbſt; man betrach⸗ ſammelt, genießt, als ob man, plötzlich dem irdiſchen Leu entzogen, über den Dingen in dem Lichte und Azur ſchwf Der Canale grande entwickelt ſeine krumme fn. zwiſchen zwei Reihen von Paläſten, von denen jeder Wr⸗ und für ſich erbaut iſt, und welche, ohne es zu wolliſere Verſchiedenheiten geſammelt haben, um ihn zu verſſden Die meiſten derſelben ſind aus dem Mittelalter, habeiſr tt Kleezug gekrönte Bogenfenſter, ſowie Balcone, 1he iche Blumenwerk und Einſetzroſen egiiher ſind, un) id othiſche Phantaſie entfaltet ſich in ihrer marmorte- dhiicana wiuſ ins Traurige, noch ins Häßlichu fallen⸗ andere, aus der Periode der Renaiſſance, ſtell Lund der Reihen antiker Säulen übereinander auf. Der ä perdn und Serpentin incruſtiren oberhalb der Thüren ihrefi Vun an polirten Stein. Mehrere Fagaden ſind roſenrote Craldede ſanften Farben und ihre Arabesken gleichen nct Si⸗ welches die Welle auf einem feinen Bandile die i Zeit hat ihre grauliche und dunkle Livrée ü elt köſtlich in Formen ausgebreitet und das Morgenlichſh dem großen Waſſer, das ſich vor uns ausft.
volles Heiligthum, eine Art von chriſtlicher Moſchee, wo das herabfallende Licht in dem röthlichen Schatten hin und her ſchwankt, wie die Flügel eines Genius in ſeinem unter— irdiſchen Gewölbe von Purpur und Metall. Zwanzig Schritte weiter erhebt ſich nackend und gerade wie ein Maſtbaum der rieſenhafte, 335 Fuß hohe Cambanile di St. Marco in den Himmel und kündigt von weitem den Seereiſenden das frühere Königthum Venedigs an. Unter ſeinen Füßen an ihn angelehnt ſcheint die zarte Loggetta Sansovino eine Blume, ſo viele Statuen, Basreliefs, Broncen, Marmor, der ganze Luxus und die Erfindung der eleganten und lebenden Kunſt drängen ſich zuſammen, um ſie zu bekleiden. Hier und da bilden zwanzig berühmte Trümmer ganz im Freien ein Muſeum und ein Denkmal: viereckige Säulen, die aus Saint
Jean d'Aere hierher gebracht worden ſind, ein Viergeſpann
von broncenen Pferden, das aus Conſtantinopel mit fortge⸗ nommen wurde, broncene Pfeiler, an denen man die Fahnen der Stadt befeſtigte, zwei granitne Schafte, welche auf ihrer Spitze das Crocodil und den geflügelten Löwen der Republik tragen, vor ihnen einen großen Quai von Marmor und Stufen, an denen die ſchwarze Flotille der Gondeln mit Seilen befeſtigt iſt. Man richtet die Augen auf das Meer


