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derts v. Chr. aandert haͤtte, zu dem des eſelden Klagen von Theſſalien dem weitge⸗ Ueberlegenheit unterworfenen a, welche als en Freiheit und pfliichtig waren,
dſt vorbehalten in Böotien das verſchwunden, rden König⸗ inen gefunden dieſe Verhält⸗ zltigten Lund⸗ m folgerictig⸗ zes kriegeriſchen dinſel, welchet 4 Seiten des ät ausdehnte,
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ſich hauptſächlich in den Staatsentfaltungen Spartas und Athens, in dem Widerſtand gegen die Unter⸗ drückungsverſuche der Perſer und in dem furchtbaren Reſultat hegemoniſtiſcher Eiferſucht, im peloponneſiſchen Kriege. Wir hatten, wenn auch in anderer Geſtalt, ein unglückliches Spiegelbild deſſelben ſeit lange in Deutſchland zu fürchten, und es iſt noch nicht lange her, als der letzte Kanonendonner eines ähnlichen Zwiſtes bei uns verhallte, eines Zwiſtes, von dem noch Niemand wiſſen kann, ob er Alles in Allem oder nur ein Vorbild war.
Dieſe hier angedeuteten Momente hat der Ver⸗ faſſer mit dem nöthigen Nachdruck behandelt.
Sein Werk, in großem Format und über 600 Seiten ſtark, hat die nothwendige Ausführlichkeit, ohne doch irgend breit zu werden— denn für nachdrückliche Freunde der merkwürdigen Hiſtorie Griechenlands würde ja die dreifache Länge kaum genügen können.
Vierte Folge.
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Der Vortrag iſt reif und klar, ohne ſich irgendwo in forſchenden oder raiſonnirenden Epiſoden zu verlaufen, die ſich Jeder bei einer ſo knappen Darſtellung ſelbſt verſagen muß. Die Behandlung Alexanders hätte ich— und dies ſei ein Wunſch, der bei einer nächſten Auflage berückſichtigt werden kann— um 50 Seiten ausführlicher gewünſcht; denn gerade in dieſem unaus⸗ ſprechlich begabten Genius, wie ihn von ſolchem Glanz die Welt nie wieder ſah, ſpiegeln ſich noch einmal alle die eminenten Eigenſchaften des griechiſchen Geiſtes und Charakters, und zwar ſo ſehr in einer höchſten,
zum Exotiſchen hinneigenden Blüthe, daß deren Frucht um ſo leichter in Tod und Verweſung hin— übergeht.
Es ſei hierbei ohne die mindeſte Bezugnahme
auf das vorliegende Buch bemerkt, daß ein würdiges Werk über Alexander, dieſen Jupiter⸗Apollo, erſt noch geſchrieben werden ſoll.
Jeuillelon.
Legendary Fictions of the Irish Celts. Sollected and narrated by Patrick Kennedy. London: Macmillan& Co. Bekanntlich herrſcht in den Sagen, Legenden und
Märchen der indiſch⸗europäiſchen Völker eine große Aehn⸗
lichkeit, wenn nicht eine vollkommene Identität des Charakters und der Form. Von dieſer Wahrheit kann man ſich leicht überzeugen, wenn man die Werke verſchiedener Schriftſteller über dieſen Gegenſtand in die Hand nimmt. Auch das obige eben jetzt erſchienene Werk liefert den Beweis dafür und der Verfaſſer deſſelben, Kennedy, ſagt in der Vorrede ſeines Buchs zur Erklärung dieſer Erſcheinung, dieſe allgemein ge⸗ brauchten Märchen und Legenden hätten in einer oder der
wollen unſeren Leſern zwei Sagen daraus mittheilen, welche das iriſche Volk ſich erzählt.
Das Meerweibchen.
Moruadh oder Moruach iſt der Name, mit dem die Meermädchen oder Seefräulein bezeichnet werden, welche die ſeichten Gewäſſer an unſern Küſten oft beſuchen. Das Wort iſt aus Mur(See) und oich(Mädchen) zuſammengeſetzt. Die Seemänner ſcheinen im Ganzen keine anziehende oder inter⸗ eſſante Claſſe von Weſen zu ſein. Ihr Haar und ihre Zähne ſind grün, ihre Naſe unveränderlich roth und ihre Augen
V gleichen denen eines Schweines. Außerdem lieben ſie den
Branntwein außerordentlich, und ſobald ein Schiffbruch ſtatt⸗
andern Form lange vor der chriſtlichen Zeitrechnung beſtanden gefunden hat, ſehen ſie ſich nach Fäſſern um, die mit dieſem
und hätten ſich beſonders durch mündliche Ueberlieferung von einer Generation auf die andere fortgepflanzt und er⸗ halten. Kennedy's Buch iſt kein gelehrtes Werk; es macht keinen Anſpruch auf literariſchen oder antiquariſchen Werth. Es iſt eine einfache Sammlung von Sagen und Märchen, worunter man ſofort manche alte Bekanntſchaft, aber auch manche ganz neue findet, die recht friſch und anziehend erzählt ſind und die eine anziehende Unterhaltung gewähren und ſich mit Vergnügen leſen. Der größere Theil der Sagen und Märchen, die in dieſem Bande enthalten ſind, ſind ganz in derſelben Form gegeben, wie der Verfaſſer ſie in ſeiner Kind⸗ heit von den Märchenerzählern hörte. In der ganzen Sammlung findet ſich keine Erzählung, die ihrem Weſen oder ihrer Form nach aus einem Werke der jetzigen oder der ihr vorangegangenen Generation copirt iſt. Das Buch ſelbſt zer⸗ fällt in fünf Abtheilungen, nämlich: Household Stories; Legends of the„Good People“; Stories relating to witchcraft, sorcery, ghosts and fetches; Ossianic and other early legends; and legends of the Celtic Saints. Wir
Getränk gefüllt ſind. Einige Naturforſcher ſchreiben die Farbe ihrer Naſen einzig und allein dem unmäßigen Genuß der Spirituoſa bei. Unter dieſen Umſtänden kann man ſich nicht darüber wundern, daß ihre jungen Mädchen gelegentlich die Ehe mit einem Pächter an der Küſte vorziehen. Das Tragen einer ſehr hübſchen kleinen Zauberkappe(Cohu leen Druith genannt) iſt für ihr Wohlbefinden in ihrem Elemente unter den Meereswogen ſehr weſentlich, und der ſterbliche Gatte muß dieſe Kappe vor ſeinem Meerweibchen gut ver⸗ borgen halten. Manche Familien ſind dadurch in eine troſt⸗ loſe Lage verſetzt worden, daß eines der Kinder durch einen Zufall dieſe Kappe auffand und ſie natürlich ſeiner Mutter zeigte, um von ihr zu erfahren, was das ſei. Wie ſtark auch ihre Liebe zu ihrem Manne und ihren Kindern ſein mag, ſo iſt ſie doch inſtinctmäßig gezwungen, die Kappe zu ergreifen und ſie ſich auf den Kopf zu ſetzen. Sie umarmt dann zärtlich ihre Kinder, aber ſofort eilt ſie an den Meeres⸗ ſtrand, ſtürzt ſich in die Wogen und wird dann nie wieder geſehen. Wenn der unglückliche Ehemann dieſe Nachrichten


