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Hoheit, auf ſeine Regierung, auf ſeine Land- und Seeſtreitkräfte und auf das ganze Volk den Segen des Himmels herab. Richard leiſtete den von der Einſetzungsurkunde vorgeſchriebenen Eid und begab ſich dann mit dem Geheimrath in einen andern Saal, wo er eine Proclamation unterzeichnete, welche bis auf weitern Befehl alle von ſeinem Vater angeſtellten Civil⸗ und Militärbeamten in ihren Aemtern be⸗ ſtätigte. Der Geheimrath zog ſich zurück; die Officiere der Armee kamen in Schaaren, um dem Protector ihre Huldigung darzubringen. Alle Formalitäten waren erfüllt; kein Hinderniß hatte ſich gezeigt; kein Widerſpruch war aufgetaucht; die ganze Macht Crom⸗ wells ging in wenigen Stunden mit der ausdrück— lichen oder ſtillſchweigenden Zuſtimmung aller Parteien der Revolution in die Hände ſeines Sohnes über.
Richard ſelbſt war für ſeine Freunde in dieſer Kriſis ſeines Regierungsantritts weder eine Vermeh⸗ rung von Kraft, noch von Verlegenheit. Er wünſchte wenig die höchſte Stellung, aber er wehrte ſich wenig dagegen. So lange ihn ſein Vater nicht zu ſich be⸗ rufen hatte, um ihn an ſeiner Größe Theil nehmen zu laſſen, hatte er auf ſeinem Edelſitz Hursley als Landedelmann ein unbeſchäftigtes, luſtiges und etwas lockeres Leben geführt und ſich als großer Liebhaber der Pferde und der Jagd gezeigt, bekannt mit allen Edelleuten der Umgegend, die faſt ausſchließlich Cavaliere waren, mit der Theilnahme an ihren Vergnügungen Hinneigung zu ihren Geſinnungen gewinnend und zuweilen mit ihnen auf die Geſundheit „ihres Herrn“ trinkend, den ſie nicht offen den König zu nennen wagten. Auch galt er der Partei für einen balben Royaliſten und man war nicht ganz ohne Hoffnung, daß er, wenn er zur Herrſchaft gelangte, ſie benutzen werde, um die Krone dem legitimen Be— ſitzer zurückzugeben. Zur Rechtfertigung dieſer Er⸗ wartung erinnerte man daran, daß unmittelbar vor der Hinrichtung Karls I. der junge Richard, von Entſetzen erfüllt, ſich, wie man erzählte, ſeinem Vater zu Füßen geworfen habe, um ihn abzuhalten, ein ſolches Attentat zu begehen. Selbſt als er ſeinen Platz am Hofe von Whitehall eingenommen hatte, blieb Richard, was er in ſeiner Grafſchaft geweſen war, ganz ſeinen Neigungen lebend, unbekümmert um die Staatsgeſchäfte und in freundſchaftlichem Verkehre mit den Cavalieren, denen er manchmal in ihren Be⸗ drängniſſen eine aufrichtige, obgleich wenig wirkſame Unterſtützung lieh. Dies war aber die Gutmüthig⸗
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keit eines Zechgenoſſen, nicht die Frucht einer politiſchen Einſicht oder einer ernſten Uneigennützigkeit. Man findet den Egoismus auch mit indolenter und gut⸗ müthiger Schwäche verbunden. Eine geſchmeidige, unſichere und ſchüchterne Natur, ohne religiöſe und politiſche Ueberzeugung oder Leidenſchaft, genoß Richard gern, obgleich ohne darauf zu rechnen, das glückliche Loos, das ihm ſein Vater geſchaffen hatte, und war ebenſo wenig geneigt, es zu opfern, wie fähig, es zu erringen. Es ſcheint ſogar, daß er ſich ſchon bei Lebzeiten Cromwells und in den Salons von Whitehall mit Dem beſchäftigte, was ſeine Regierung nach ſo vielen Stürmen ſein werde:„Eine vergoldete Mittelmäßigkeit,“ ſagte er,„eine rechte Mitte zwiſchen dem Kopf in den Wolken und dem Schwanz im Kothe.“ Als er allein ſtand und ſelbſt über ſein Schickſal ent⸗ ſcheiden ſollte, entſchied er daſſelbe nicht mehr als früher; er ließ es an ſich kommen ohne Widerſtand und ohne Vertrauen, und die Räthe ſeines Vaters machten aus Richard einen Protector, wie Cromwell einen Geheimrath aus ihm gemacht hatte..
Es iſt dieſe Geſchichte des ſchwachen Cromwell für den gebildeten Leſer vielleicht lehrreicher, als die Geſchichte ſeines großen Vaters, und wie ungemein überſichtlich, wie fein in den Motivirungen, die eben jene vorerwähnten Blicke hinter die Couliſſen verrathen, iſt ſie von Guizot geſchildert! Beſonders lichtgebend iſt das Wechſelverhältniß zwiſchen England und Frank⸗ reich unter Mazarins lauerndem Regiment gehalten. Man findet darin jene gegenſeitige politiſche Belaue⸗ rung, welche ſich bis nahe an unſere Gegenwart heran erhalten hat, oder, mit andern Worten geſagt, bis zu jener ſucceſſiven Wendung, in welcher ſich England, ſeine wahre Macht nicht mehr überſchätzend, vom thatſächlichen großen Eingreifen in den Gang der Weltgeſchichte zurückgezogen hat.
Wenn wir nun bei der mitgetheilten Probe ge⸗ ſehen haben, wie der Verfaſſer, zwar ohne allgemein überſichtlichen Vor⸗ und Unterbau, aber doch auch ohne die chronologiſche Folge zu verlieren, gleich in medias res der Zuſtände geht, ſo iſt nicht zu verkennen, daß gerade dadurch das vielſeitige Intereſſe des geſchicht⸗ lichen Gemäldes für das große Publicum um ſo leben— diger und feſſelnder wird.
Sehr zu wünſchen wäre nur, daß ſolche wichtige Werke, die ſtyliſtiſch werthvoll und mit Ueberlegung des Ausdrucks geſchrieben ſind, auch mit Tüchtigkeit und ſtyliſtiſcher Durcharbeitung überſetzt würden.


