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der Königstochter mit ſo viel Feinheit wiedergegeben iſt, der Monte⸗Roſa von Calame wieder ganz ſeine frühere Anziehung aus. Das Bild iſt mehr wie alle, die ich ſonſt von dieſem Meiſter kenne, mit außer⸗ ordentlichem Studium gemalt!— Man iſt hoch auf felſiger Alpentrift in blauer klarſter Luft des frübeſten Morgens, nur die höchſten Eisgipfel des Berges leuchten im reinen, ſcharfen, erſten Sonnenſtrahl, deſſen tiefer fallendes, ſchon mehr gebrochenes Licht orange⸗ farbig über die Felsmaſſen des Mittel⸗ und Vorder⸗ grundes ſtreift, ja in dem klaren, kalten Alpenwaſſer der Mitte ſich hier und da widerſpiegelt. Alles, was man von Erhabenheit, Einſamkeit, Stille und Größe in erſter Frühe auf ſolcher Alpe empfindet, man fühlt es lebendig werden bei dieſem Bilde!— Ich rief Mariannen:„Tritt hierher und ſchaue!— Du biſt nun auf den Alpen geweſen.“
Es iſt bei weitem das beſte Bild, was ich von Calame ſah;— es muß eins ſeiner früheren ſein.“
Es ſoll gar nicht in Abrede geſtellt werden, daß in dieſen Stellen gerade jener erwähnte Vorwurf keine Nahrung findet, während ſich andere herausſuchen ließen, die hierzu allerdings eine bemerkliche Handhabe darbieten. Vor Allem iſt aber zu bemerken, daß durch alle Partieen dieſer Bände, gleichviel, ob ſie objecti⸗ ver oder ſubjectiver Natur ſind, ſtets eine ganz ideale,
dem Gedankenextract zugewandte Richtung im Vorder⸗ grunde ſteht, ja daß ferner ein Mann redet, der weſentlich ſeiner Aufgabe nach von ſich ſelbſt reden ſoll und muß, und der auf den reinen Höhen geklärter Anſchauung die Befangenheit hinter ſich gelaſſen haben darf, ſein Selbſtbewußtſein vorſichtig zu verbergen. Ein thätiges, langes, in ſeinem Ringen glückliches Leben, das ſich großer Reſultate zu erfreuen hat, läßt mit Behagen auf die Vergangenheit zurückblicken.
— Auch wird es in ſeinem Charakter um ſo eher etwas
Reſervirtes haben, je mehr es ſich in ſeinen Anfängen in der alten claſſiſchen Periode wurzelt und ihrem anders gearteten Zeitgenius in Summa immer treu geblieben iſt.
Folge. 729
Die Carus'ſche Verehrung Goethe's und ſeiner Mitſtrebenden gründet ſich nicht nur auf perſönliche Sympathien, ſondern vielmehr noch auf eine wahl⸗ verwandtſchaftliche Auffaſſung des Geiſtes und letzten Endzwecks aller Wiſſenſchaft. Keineswegs ſteht Carus in dieſer rühmlichen Nachfolge, die durch Natur⸗ anlage wie durch Erkenntniß beſtimmt iſt, vereinzelt da, aber er befindet ſich doch immer in der aller⸗ vorderſten Reihe jener kleinen Anzahl, die ſich mit dem modernen Treiben unſerer wiſſenſchaftlichen Literatur in würdevoller Oppoſition befinden, indem ſie in der Realiſtik des Materialismus immer nur die körperliche Umhüllung vom inneren Walten des Naturgeiſtes erblicken. Hieraus allein ergeben ſich die lichtvollen Erweiterungen der höhern Welterkenntniß, und dieſe durch einen ernſten Lebensgang ſie ihre Erleuchtungs⸗ kreiſe immer weiter vorſchieben zu ſehen iſt allerdings ein erhebendes Schauſpiel für jeden wahrhaft Gebildeten.
Bei der Lectüre der Carus'ſchen Erinnerungen wird jenes Intereſſe mannigfach befriedigt, und man begegnet überall einem ſublimen Totalſinn für die Wahlerſcheinungen des Daſeins. Es iſt dabei der organiſchen und anorganiſchen Natur in gleicher Weiſe Rechnung getragen, und was die Mittheilungen über bedeutende Perſönlichkeiten betrifft, ſo treten dabei mehrere in einen erfreulichen Glanz.
Zu ihnen zählt ganz beſonders eine edle weibliche Erſcheinung, Frau von Littichau, die allerdings zu den ſeltenſten Geiſtern ihrer Art gehörte. Es finden ſich in dieſem Werke von ihr Briefe und Gedenk⸗ blätter mitgetheilt, an denen Gemüthsgröße und Kraft des Verſtandes einen gleichen Antheil haben und dieſe Frau für Jeden, der tiefer denkt, bewunderungswürdig macht. Der Umgang mit ihr würde den Beſten unſerer claſſiſchen Epoche eine hohe Anregung geweſen ſein.
Ich habe ſchon erwähnt, daß ich mich mit ein⸗ zelnen Bemerkungen über dieſes Werk begnügen muß, und ſo mag es denſelben vergönnt ſein, zur richtigen Privatbeurtheilung deſſelben in dieſen und jenen Ge⸗
bildeten ein Scherflein beizutragen.
Feuilleton.
Schnell und entſchloſſen. Nach dem Engliſchen von Friedrich Coßmann.
Es war an der Eiſenbahnſtation in Marſeille; weshalb ich dort war oder wohin ich zu gehen beabſichtigte, erinnere ich mich nicht mehr genau, denn ſeitdem hat ſich ſo Vieles
—
ereignet, und gerade zu jener Zeit lag kein beſonderer Grund vor, der mich hätte beſtimmen können, lieber nach dieſem als nach jenem Orte zu gehen.
Der Schnellzug von Paris war eben angekommen. Eine Dame von kleiner Statur ſtand ein wenig auf der Seite, gerade außerhalb des Gedränges und des Lärmes,


